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Zitat von kkc1945
gtx 580
i5
4gb ram
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gtx580 ist super,
i5 - da kommts auf die genaueren Merkmale an
4GB Ram klingt verdächtig nach Engpass
Langsamer PC heißt nicht, langsame Hardware, sondern meint das Zusammenspiel aller Komponenten. Einfluß nehmen z.B. die geladenen Module, die still und leise im Hintergrund Ressourcen verbraten, Hauptspeicher knapp werden lassen, die CPU ausbremsen, usw. in bezug auf eine bestimmte Anwendung, wie hier z. B. einen Software-Player.
Es scheint ihm ja nicht zu genügen, was ihm da geboten wird... - andere Programme sind offensichtlich genügsamer.
Aber auch die Leistungsfähigkeit des I/O-Systems (Platten, Controller, Kanäle) spielt eine große Rolle.
Das alles zu bewerten ist leider gar nicht leicht.
Aber Du kannst ja, wenn Du magst, das selbst mal prüfen: Reduziere die Datenrate in großen Schritten (mal die Bildqualität nicht beachten). Wann hört das Ruckeln auf?
Z. B. 18MBit/s / 24MBit/s, oder 15Mbit/s - 18 MBits.
Zur Info (weil Du angemerkt hattest, dass Dir
Datenrate oder
Bitrate nichts sagt):
Die Bildinformationen in Videos werden in einzelnen Bits gespeichert und in der Videodatei abgelegt. Das Maß "Datenrate" gibt an, wie viele Bits für jede Sekunde des Films im Schnitt in der Datei drin sind. Rein äußerlich werden Video-Dateien größer, wenn die Datenrate hoch ist. Rein theoretisch braucht man für qualitativ hochwertige Bilder hohe Datenraten. Geringe Datenraten zeigen an, dass die Bildinformationen stark komprimiert sind, also nur noch reduziert vorliegen.
Aber: Im PC müssen bei hohen Datenraten viele Daten transportiert werden, die auch schnell genug durchs System zu schleusen sind. Sie werden mehrfach berechnet und hin und her geschoben: Der Software-Player liegt als Programm im Hauptspeicher und fordert die Daten an. Die CPU befiehlt dem Plattencontroller die Daten von der Platte zu lesen und in den Hauptspeicher zu laden, der Player lädt das Decodiermodul in den Hauptspeicher und dekomprimiert die angelieferten Daten wieder im Hauptspeicher mit oder ohne Unterstützung der Grafikkarte. Diese Berechnungen sind aufwändig, können je nach Hersteller des Decodiermoduls schneller oder langsamer gehen, fordern immer wieder die Unterstützung der CPU, fordern das I/O-System (Plattenzugriffe) stark und brauchen Platz im Hauptspeicher. Zwischenzeitlich müssen weitere Daten von der Platte nachgeladen werden, andere an die Grafikkarte für die Ausgabe geschickt werden. usw. - Unvorstellbar, was da alles beim Videoabspielen abgeht.
Gleichzeitig gehen das Betriebssystem und viele andere Programme im Hintergrund ihren Aufgaben in ähnlicher Weise nach.
Es ist also so, dass diese Vorgänge dauernd behindert oder gestört werden, was dann zum Ruckeln führen kann, wenn ein glatter Durchlauf vom Laden bis zur Ausgabe auf dem Bildschirm in der vorgegebenen Geschwindigkeit nicht mehr möglich ist.
Auch von mir: Deine Quelle ist 1280x720p, wenn ich das richtig sehe. Es liegt eigentlich nahe, die Ausgabe so zu belassen. Die Frames sind kleiner. Der Vorteil: Bei gleicher Datenrate gegenüber 1080p bekommt das Bild mehr Informationen und wird im Detail genauer sein. Die Wandlung nach 1080p kann ein guter TV, wie Du ihn hast, sicher auch gut vornehmen. Aber das hat Jörg ja schon geschrieben.
Beste Grüße,
Reiner