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Adobe Premiere inkl. Encore DVD Alle Fragen zu Adobe Premiere und Encore DVD
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  #51 (permalink)  
Alt 05.01.2012, 15:08
Reiner M Reiner M ist offline
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Standard AW: Gelbe Linie in der Timeline


Zitat:
Zitat von Jörg2 Beitrag anzeigen
Dann ist das offensichtlich Dein neuer Rechenkneckt; viel Spaß damit. .
Danke!
Für Erste wars viel Schrauberei und sehr viel Kopiererei. Jetzt das Sicherungs- und Wiederherstellungsverfahren implementieren ...

Zitat:
Zitat von Jörg2 Beitrag anzeigen
Ich überlege ernsthaft, auch meine Videodaten auf RAID SSDs zu legen.
Ich habe eine SSD extra für die aktiven Projekte reserviert. Das Projekt wird darauf angelegt, alle nötigen Assets dazu kopiert. Und los geht es.
Abschließend wird das Projekt (bei Pr und AE) über den Projektmanager im Archiv gesichert. Bei Ai und Ps gehts halt manuell. Platz fürs nächste Projekt.
Beim Vorschaurendern in Pr waren meine bisherigen Raptoren zu lahm für die CPU. Es stockte. Mit den SSDs läufts glatt durch.

SSDs und RAID geht zwar prinzipiell. Aber nicht mit allen SSD-Controllertypen - scheinbar. Manche sind störanfällig und zicken rum, gerade wenn man sie als bootfähiges RAID aufbauen möchte (System). Dazu kommt die Systemabhängigkeit vom RAID-Controller. Dann unbedingt externe Sicherungen einplanen. Überhaupt bei SSDs: mehr Sicherungen! Denn das Hauptproblem sind wohl nicht Altererscheinungen von Bauteilen, sondern die Zuverlässigkeit der SSD-Controller im Zusammenspiel mit den systemseitigen Controllern und Treibern.

Beste Grüße,
Reiner
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  #52 (permalink)  
Alt 06.01.2012, 13:39
AxelM AxelM ist offline
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Standard AW: Gelbe Linie in der Timeline


Zitat:
Zitat von Reiner M Beitrag anzeigen
Zum Thema "Plattenabnutzung bei SSD":
Wird eine Auslagerungsdatei angelegt, aber i. d. R. nicht benutzt, finden auch keine abnutzenden I/Os statt! Dem steht störungsfreies Arbeiten im sicher seltenen Bedarfsfall bei großen Speichern gegenüber.
SSDs mit hohen IOPS im 4KB Bereich eigenen sich ungemein für temporäre Dateien. Ich kann beim besten Willen den Tipps nicht folgen, die alle temporären Dateien von einer System-SSD verbannen wollen - genau da liegt die Stärke der SSDs: ProgrammARBEIT beschleunigen. Wer nur auf schnelle Programmstarts Wert legt, verschenkt den hohen Nutzen der SSD. Die MTBF (durchschnittliche Zeit bis einem Fehler) liegt bei 24*7 Dauerbetrieb bei über 10 Jahren ... also mehr als 30 Jahre bei täglich 8 Stunden an 365 Tagen im Jahr I/Os auf die Platte usw. Von einer solchen Laufzeit sind selbst meine ältesten normalo-Platten weit, weit entfernt.
Ich habe vor kurzem meinen Rechner aufgerüstet und ihm auch eine SSD (128GB) gegönnt. Vor der Einrichtung habe mich in das Thema SSD, Schreibzugriffe, Auslagerungsdatei usw. eingelesen. Der Tenor war, nach Möglichkeit so wenig wie möglich temp. Dateien auf der SSD abzulegen.

In meinem Rechner sind neben der SSD (System) drei weitere herkömmliche SATA-Platten (2x 1TB und 1x 500GB) verbaut. Auf der einen TB-Platte liegen die Videodaten und die Projektdateien von Premiere. Auf der anderen TB-Platte liegen die Vorschaudateien und der Mediencache von Premiere. Die Auslagerungsdatei liegt auf der 500GB-Platte.

Macht das so Sinn, oder sollte man die Auslagerungsdatei auf die SSD legen? Was ist mit den temp. Dateien von Premiere, sollten die auch auf die SSD? Aber man liest ja immer wieder, dass der Cache von Premiere nicht auf der Systemplatte liegen sollte.

Axel
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  #53 (permalink)  
Alt 06.01.2012, 15:39
Reiner M Reiner M ist offline
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Standard AW: Gelbe Linie in der Timeline


Zitat:
Zitat von AxelM Beitrag anzeigen
Der Tenor war, nach Möglichkeit so wenig wie möglich temp. Dateien auf der SSD abzulegen.
Das stimmt. Das Internet ist voll von merkwürdigen Beiträgen, die immer wieder kopiert und neu eingestellt werden: Übervorsichtige User und solche, die mit Benschmarks ständig ihre Systeme checken, geben solche Empfehlungen. Diese User jagen dem hier nach: Möglichst schneller Windows-Start, möglichst hohe fps-Raten in ihren Games, möglichst hohe Transferraten im I/O-System, möglichst hohe Ghz auf der CPU. Ihr Optimum: Windows 7 64bit, 2 SSDs, 1 Game. Fertig. Mit normalen, brauchbaren PCs hat das nicht sehr viel tun. Aber das ist meine Meinung. Auch nur eine von vielen.
Ich denke, sie verunsichern damit aber eher als dass sie helfen. Die Hersteller sehen das nämlich durchaus für den Praxisalltag anders. Seriöse Fachbeiträge betonen i. d. R. den Vorteil der SSDs im Zusammenhang mit den temp-Dateien.

Ein Beispiel, woran diese Einschätzungen liegen mögen: Etliche Temp-Dateien werden in 4K-Blöcken geschrieben oder bestehen aus sehr kleinen Dateien, die höchstens einen Plattensektor einnehmen. Das Interessante ist: Gerade die Hochgeschwindigkeits-SSDs haben Probleme mit sehr kleinen Dateien und sind da überraschen lahm. Sie zeigen Ihre Performance erst bei großen Datenübertragungen am Stück. Die erwähnten Tipps resultieren vermutlich aus solchen Beobachtungen, wobei sich dennoch nichts verallgemeinern lässt. Etliche temp-Dateien werden als sequenzielle Dateien am Stück geschrieben und gelesen. Hängt vom Programm ab.

Zitat:
Zitat von AxelM Beitrag anzeigen
Die Auslagerungsdatei liegt auf der 500GB-Platte.
Macht das so Sinn, oder sollte man die Auslagerungsdatei auf die SSD legen?
Wenn Du genug RAM hast, wird Deine Auslagerungsdatei nur sehr selten gebraucht. Lasse sie ruhig auf der HDD. Dann geht es im schlimmsten Fall für wenige Momente mal etwas langsamer, sobald sie beschrieben wird. Kommt das allerdings häufig vor und spürst Du Verzögerungen (das ist sehr Anwendungsabhängig), dann prüfe mit dem Ressourcenmonitor, ob da gerade Seitenfehler auftreten. Teste dann mal die Auslagerungsdatei auf der SSD.

Zitat:
Zitat von AxelM Beitrag anzeigen
Was ist mit den temp. Dateien von Premiere, sollten die auch auf die SSD? Aber man liest ja immer wieder, dass der Cache von Premiere nicht auf der Systemplatte liegen sollte.
Ich sage: Ja. Auf die SSD. Bei SSDs ist der Konflikt mit den Systemdateien weniger kritisch, weil sie ja rasend schnell arbeiten und selbst konkurrierende Zugriffe schneller bedient werden als Parallelzugriffe auf zwei HDDs.

Trotzdem: Wenn Du sehr viel mit Video arbeitest, kann es sinnvoll sein, irgendwann eine zweite SSD einzubauen, die für die Work-Projekte gedacht ist und wo sich auch Caches befinden können. So mache ich es.

Hatte ich es nicht schon angeregt? Lieber 2x 256GB SSD als 1x 512GB. Lieber 2x 128GB als 1x 256 GB.
128GB ist aber für das System gut gewählt. Ich kann mir vorstellen, dass Du irgendwann eine 256GB SSD zusätzlich einbauen wirst - weil man sich so schnell an diese Geschwindigkeiten gewöhnt ...

Also: Dein System ist so, wie es ist, sehr gut - und es bietet Potential, für künftigen Bedarf ausgebaut zu werden. Z.B. mit SSDs oder weiteren Platten für Sicherungszwecke. Beispiel: In meinem PC brummen intern 9 Festplatten, davon 3 allein für Sicherungszwecke und Primär-Archive (weil ich es satt hatte, die Backups so unerträglich lahm über die externen Anschlüsse krabbeln zu lassen - und meine Backups beinhalten Adobe Projekte im GByte-Format, nicht nur Briefe oder E-Mails. Da macht es einen riesigen Unterschied, ob man mit 30MB/s oder mit 100MB/s wegschreibt. ).

Beste Grüße,
Reiner

Geändert von Reiner M (06.01.2012 um 15:46 Uhr).
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  #54 (permalink)  
Alt 06.01.2012, 16:00
AxelM AxelM ist offline
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Zitat:
Zitat von Reiner M Beitrag anzeigen
Ich kann mir vorstellen, dass Du irgendwann eine 256GB SSD zusätzlich einbauen wirst - weil man sich so schnell an diese Geschwindigkeiten gewöhnt ...
Hallo Reiner,

vielen Dank für die ausführliche Antwort.

Eine zweite SSD wird mit Sicherheit eingebaut werden. Allerdings müssen sie ein bisschen bezahlbarer werden.

Da die Aufrüstung erst vor kurzer Zeit erfolgt ist konnte ich die Performancesteigerung gegenüber meinem alten System noch nicht richtig auskosten. Ich werde jetzt richtig mit dem Schnitt von HD-Material starten können. Mit dem alten System hat das alles keinen Spaß gemacht.

Backups machen ich eigentlich ausschließllich auf externe Platten über USB. Klar, die Geschwindigkeit ist nicht besonders und bei größeren Projekten dauert das schon eine Weile. Aber das betrifft nur das erste Mal, später sichere ich nur noch die Veränderungen. Ich nutze dazu Robocopy. Nachteil des Ganzen ist, dass ich keine unterschiedlichen Versionsstände habe. Aber damit kann ich leben.
Das neue System hat USB3 an Bord. Die nächste Anschaffung wird wohl eine externe HD mit USB3. Da bin ich mal auf den Datendurchsatz gespannt.

Axel
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  #55 (permalink)  
Alt 07.01.2012, 08:12
Reiner M Reiner M ist offline
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Hallo Axel,

Zitat:
Zitat von AxelM Beitrag anzeigen
Eine zweite SSD wird mit Sicherheit eingebaut werden. Allerdings müssen sie ein bisschen bezahlbarer werden.
Lass Dir Zeit. Meine Plattensammlung ist auch über die Jahre gewachsen. Wie sich die Videoaufnahmen und Projekte eben so gemehrt haben.

Zitat:
Zitat von AxelM Beitrag anzeigen
Mit dem alten System hat das alles keinen Spaß gemacht.
Du wirst viel Spaß haben. Da bin ich ziemlich sicher.

Zitat:
Zitat von AxelM Beitrag anzeigen
Backups machen ich eigentlich ausschließllich auf externe Platten über USB. Die nächste Anschaffung wird wohl eine externe HD mit USB3. Da bin ich mal auf den Datendurchsatz gespannt.
Ja, USB3 bringt sicher etwas. Aber Du kannst ja mal darüber nachdenken:
Falls Du noch freie SATA-Anschlüsse am Bord hast, baue doch mal eine weitere normale HDD für Sicherungszwecke in den Rechner. Das spart nebenbei Platz auf dem Schreibtisch und braucht keine zusätzlichen Staubfänger-Kabel und -Netzteile. Und die Stromversorgung wird zusammen mit dem Rechner ein- und abgeschaltet.

Meine externen USB-Platten sind mit normalen SATA-HDDs bestückt. 3 von denen habe ich entkernt (Gehäuse weg) und im Rechner verbaut. Und obwohl es sich um langsame Green-Modelle mit 5400 U/m handelt, transportieren sie nun die Daten mit etwa 70 - 100 MB/s, was über USB2 mit etwa 15 - 30 MB/s ablief.
Es gibt nach wie vor externe USB-Platten bei mir. Insbesondere für Langzeitarchive, also für Daten, die ich fast nie brauche, aber auch nicht wegwerfen möchte. Die Rohaufnahmen der Videocams gehören dazu. Da befinden sich z. B. die Kopien meiner miniDV-Bänder drauf.

Meine Anmerkungen sind also nicht gegen externe Platten gerichtet, sondern es geht mir um diese Fragen:
  • Wie kann ich ein effizientes System herstellen?
  • Wie kann ich die Sicherheit meiner Daten maximieren?
  • Wie kann ich den Workflow verbessern und Zeit sparen?
  • Wie kann ich eine saubere Konfiguration herstellen mit übersichtlichem Gerätepark und ohne Kabelsalat?
Beste Grüße,
Reiner
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