Zitat:
Zitat von Jörg2
Ich bin höllisch gespannt, weitere Erfahrungen von Reiner zu hören, gerade im Vergleich CUDA und software only.
Gesicherte Erkenntnisse zu diesem Aspekt unter Verwendung solcher Höllenmaschinen gibt es ja noch kaum....
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Da muss ich Dich noch ein wenig vertrösten. Genau deshalb, weil ich
gesicherte Erkenntnisse gewinnen will - zumindest, was meine Maschine angeht! - muss das gut vorbreitet und gut ausgewertet werden. Ruckeln und Beschleunigung ist das eine, die Einflussnahme auf das Renderergebnis das andere. Die Qualität des Cuda-Renderns werde ich mir ansehen müssen. Weil ich ja so gerne "Vorschaudateien verwenden" im finalen Rendern nutze, und hier nicht auf die Nase fallen möchte.
Bisher konnte ich nur erste Eindrücke gewinnen. Die möchte ich Euch nicht vorenthalten. Aber Vorsicht! Das kann alles Zufall sein. Ist noch nicht ausreichend untersucht:
Testsequenz 2:35 Länge, 2 Spuren, Material aus der Canon 60D, aus AE als MS uncomp AVI und aus anderen Läufen als mp4 (H.264), Farbkorrekturen, Übergangseffekte viele Schnitte, Audiotracks, Framesize 1280x544 (2.35:1), 60fps.
Testlauf: Premiere CS5.5 Vorschaurendern nach MS AVI UncompressedUYVY 422 8bit mit maximaler Renderqualität.
Szenario 1: Arbeitslaufwerke auf E:\ SSD; Projekt + Assets auf G:\ HDD WD Raptor
Software Rendering: 2 Minuten 7 Sekunden (2:07)
Cuda: 2:00
Von Leistungseinbruch möchte ich da nicht sprechen.
Deutlich kräftiger wirkt sich aber das aus:
Szenario 2: Arbeitslaufwerke E:\ SSD; Projekt + Assets auf E:\ SSD
Software Rendering: 1:24
Cuda: 1:18
Die Leistungssteigerung durch effizientes Bedienen der I/Os (hier: ALLES auf die selbe SSD, das wäre nochmal optimierbar), bringt in diesem Beispiel fast 40% Zeitgewinn. Cuda dagegen <10% . Das kann bei größeren Sequenzen aber komplett anders sein.
Ich habe keinen Test gemacht, in dem alles über normale HDDs läuft, auch die Arbeitslaufwerke. Da ist mit einer weiteren Laufzeitsteigerung zu rechnen.
@Max
Die SSD-Voteile kann ich auch in AE und PS erkennen. flyers Idee, sich eine SSD zuzulegen, kann ich deshalb nur begrüßen.
Und nach den bisherigen Erfahrungen hier mal eine Querdenker-These:
Voraussetzung: Ich hätte nur eine kleine SSD und mache viel mit Video. Dann könnte es für den Workflow entgegen aller Empfehlungen günstiger sein, das System C:\ und die Programme auf eine schnelle, normale HDD zu packen und die SSD für die aktiven Videoprojekte zu nutzen. Bin mal gespannt, wer sowas irgendwann realisiert und über Erfahrungen berichten kann.
Beste Grüße,
Reiner