Analog Film auf DVD überspielen -> Codec-Probleme
Also, ich hab ja vor geraumer Zeit schon angefangen für meine Freundin Filme von alten Super 8-Bändern auf DVD zu überspielen. Zwei DVD´s hab ich inzwischen fertig, aber ich kann quasi von vorne anfangen, da es einige Probs gibt.
Ich habe die zwei Filme, die ich fertig hatte mit dem Huffyuv-Codex von der Kamera gezogen, dann mit Media Studio nachbearbeitet und dann schließlich als MPEG2 auf DVD gebrannt.
Allerdings hatte ich "damals" schon folgende Probleme:
1. DV-Codex ließen bei mir nur eine maximale Auflösung von 720x480 zu, ich möchte aber gerne 720x576 haben.
2. Ich konnte nur maximal 10 - 15 Minuten als AVI encoden, danach liefen Sound und Bild auseinander, bei MPG tritt dieses Problem nicht auf
3. Das unter 2. genannte Problem tritt auch auf bei heruntergeladenen TV-Aufnahmen, die im AVI-Format vorliegen, handelt es sich jedoch um das (ein) MPG-Format, so tritt es gar nicht auf.
Nun habe ich gerade eben alles was irgendwie mit Video zu tun hatte von meinem Rechner geschmissen (Pinnacle Treiber + Software, MSP 7, sämtliche Videocodes + Codec-Packs), und danach TuneUp drüber laufen lassen, um Leichen aus der Registry zu entfernen, neu gestartet, und dann neu installiert.
Nun stellen sich mir die folgenden Fragen, damit ich nun etwas zügiger mit der Videobearbeitung vorankomme:
1. Welcher (kostenlose, bin armer Student) Codec ist am besten geeignet um Video von Super 8 (das über S-Video reinkommt) zu encoden? Mir geht es speziell darum, dass ich die Videos nach Möglichkeit noch in MSP bearbeiten kann. Bearbeitung heißt in erster Linie Szenenübergänge weicher machen und fehlerhafte Stellen (also Stellen wo z.B. vergessen wurde die Kappe von der Linse zu nehmen oder aber die Kamera aus Versehen weiterlief) zu entfernen.
Soweit ich das bisher kapiert habe sollte man dafür einen verlustfreien Codec nehmen. Das Problem ist halt wie gesagt, dass sich mein Rechner mit AVI schwer tut, warum auch immer.
Ein Analog/Digital-Wandler ist nicht vorhanden und ich wüsste auch nicht wo ich einen herbkommen kann und den Aufwand wäre es (zusätzlich zu dem ohnehin schon hohen Aufwand) auch nicht wert. Die Videos sind so schon nicht gerade die besten (wie bei Aufnahmen mit einer Hobby-Kamera aus den späten 1980er Jahren wohl nicht anders zu erwarten).
2. Wenn ich in hoher MPEG2-Qualität encode und das dann bearbeite und mit geringerer Qualität wieder aus MSP als MPEG2 rausspiele (weil wegen Speicherplatz auif der DVD), ist dann mit schlimmeren Artefakten zu rechnen als wenn ich ein (verlustfrei) eingespieltes AVI bearbeite und dann mit geringer MPEG2-Qualität rausspiele? Mit geringer Qualität meine ich zwischen 4000 und 5500 kbit.
3. Da es auch Probleme mit der Bildreihenfolge gab:
Wenn ich zum überspielen immer die gleichen Einstellungen nehme und die Filme alle mit der gleichen Kamera aufgenommen worden sind, kann es da dennoch sein, dass die Halbbildreihenfolge wechselt? Das ist der Hauptgrund warum eine der beiden DVD´s unbrauchbar ist.
4. Ich habe einen Fernseher am Video-Ausgang meiner Grafikkarte hängen, wenn ich mir Videos darüber anschaue scheinen sie ok zu sein, wenn ich sie dann überspiele treten, wie unter 3. beschrieben wieder die "Halbbildfehler" auf. Kann es sein, dass der Fernseher ein "falsches" Signal oder ein konvertiertes Signal bekommt? Wenn ja, wie kann ich es machen, dass er auch wirklich das Bild samt eingestellter Halbbildreihenfolge bekommt?
Als letzte Lösung würde ich in Erwägung ziehen die Filme einfach direkt als MPEG2 zu encoden und dann zu brennen, obwohl ich sie eben gerne noch bearbeiten würde.
Ich weiß, man sollte Trial&Error machen, Fakt ist jedoch, dass ich mich schon zwei Wochen mit dem Zeugs rumgeschlagen habe und halt (als Student) eben auch nicht so viel Zeit habe. Mir wäre es einfach am liebsten wenn ich z.B. während ich in der Uni/jobben bin einen Film einspielen könnte, den dann abends oder so bearbieiten und über Nacht dann als MPEG2 encoden könnte.
Danke schonmal im voraus.
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