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Camcorder-Vergleiche & -Kaufberatung Vergleiche von Camcordern versch. Hersteller - Empfehlungen etc.
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  #1 (permalink)  
Alt 27.06.2005, 22:25
kingmauri kingmauri ist offline
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Standard camcorder kinoqualität pc bearbeitung


hallo.

bin neu im "camcorder bereich" und was alles damit zu tun hat.

ich weiss nur, dass meine handy-cam mit mini-dv einen recht amateuren eindruck macht

ich hab da schon einige threads gelesen und viel gegooglet doch manches möchte ich doch noch geklärt haben.

ich möchte gerne professionellere filmchen drehen und da macht eine kamera sicherlich nicht alles aus, doch ist es bestimmt auch ein wichtiger faktor. ich hab da was von 35mm gelesen, doch das kann sich niemand leisten so wie ich das verstanden habe.

auch habe ich was von hd gelesen, doch das ist relativ neu und ist noch nicht ausgereift?

so. was will ich?

wie gesagt, die qualität sollte so Ã* lÃ* "film, kino, tv, ect.) sein und möchte (wichtig) die aufnahmen auf den pc übertragen (firewire oder so?). was brauch ich da und was könnt ihr mir da empfehlen?

budget? hmm...schwierig, weil ich keine ahnung hab, wieviel so etwas kostet. sagen wir mal 3000-3500 euro? hoffe dass man damit nicht nur das kabel zum übermitteln am pc bekommt.

so. vielleicht könnt ihr mir ja da behilflich sein und bedanke mich schon jetzt.

grüsse.
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  #2 (permalink)  
Alt 28.06.2005, 00:48
d.twardy d.twardy ist offline
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Standard camcorder kinoqualität pc bearbeitung


Viel Spass beim lesen ... ist viel geworden *g

ok ... ein guter miniDV Camcorder ist dann schon mal Pflicht. Um den Kinolook zu bekommen müsste der 24
Vollbilder aufnehmen können und echtes 16:9 unterstützen. Normalerweise werden bei Camcordern Halbbilder
aufgenommen - 50 an der Zahl. Dann bräuchtest du noch einen 35mm Objektivadapter, um die Tiefenschärfe
eines digitalen Camcorders zu verkleinern, denn sonst wäre z.B. das verlagern des Fokus nicht wirklich möglich,
was im Kinofilm ja gerne benutzt wird um den Blick des Zuschauers zu lenken. Was du beim Filmen beachten
musst, ist eine gute Ausleuchtung, denn gerade damit wird im professionellen Filmbereich sehr viel gearbeitet.
Auch der Ton muss stimmen, was bedeutet, dass du ein paar Zusatzmikros brauchst.

Camcorder:
Ziemlich gut wäre eine Canon XL2 oder eine Sony VX2100, eine Canon XM2 ist aber sicherlich auch keine
schlechte Wahl. Wie oben schon erwähnt sollten aber echte 16:9 sowie ein progressive Mode (also Vollbilder)
dabei sein. Zumindest in Sachen 16:9 muss die XM2 aber passen. In der 16:9 Riege kommt nichts an die Canon
XL2 an ... zumindest hab ich von keiner gehört. Wenn die Kamera kein 16:9 beherrscht könnte man über eine
anamorphe Vorsatzlinse nachdenken.

35mm:
Da die CCD Chips so extrem klein sind, werden auch die Brennweiten stark verkürzt. Das Problem ist, dass die
Tiefenschärfe abhängig von der Brennweite ist und je kleiner die Brennweite, desto größer die Tiefenschärfe. Du
wirst das evtl von normalen Bildern kennen. Mit einer analgoen Spiegelreflex Kamera wird die Tiefenschärfe vor
allem im Zoom sehr klein ausfallen. Bei Digitalkameras hingegen wird viel mehr scharf dargestellt. Es gibt
mehrere Möglichkeiten, um die Tiefenschärfe zu verringern. Entweder du entfernst dich von deinem Objekt und
zoomst ran (Was aber nicht soo viel bringt. Deutliche Schärfenverlagerungen sind schwer so zu realisieren), oder
du nimmst einen 35mm Adapter. Da gibt es nun mehrere (unterschiedlich teure) Wege. Wenn du eine analoge
Spiegelreflexkamera zur Hand hast, dann kannst du diese dazu umfunktionieren. Du setzt deinen Camcorder
einfach hinter den Sucher (Der keine Markierungen auf der Mattscheibe haben sollte!) und schaust dann einfach
durch die analoge Kamera durch. Das ist an sich eine günstige Möglichkeit, die auch relativ gute Ergebnisse
bringen kann (Es wurde so schon ein Film als Diplomarbeit gedreht). Wenn man das sorgfältig macht geht das auf
diese Weise, allerdings könnte es sein, dass du auf diese Weise mehr Licht verschenkst, als mit einem reinen
35mm Adapter. Obendrein ist diese Konstruktion etwas unhandlicher und auch deutlich schwerer. Ansonsten gibt
es einige 35mm Adapter in den unterschiedlichsten Preisklassen. Der den meisten bekannten und auch der wohl
professionelste ist wohl der von P+S ( http://www.pstechnik.de ) allerdings sind das auch gleichzeitig die teuersten,
denn die kleine Variante (Mini35) kostet allein schon 4000 bis 5000 Euro. Den VDF35 bzw. 16 kannst du von der
Liste streichen, denn bei dem gibt es Markierungen auf der Mattscheibe und diehnt daher wirklich nur als
Viewfinder um an Hand der Markierungen das Bild einschätzen zu können. Die Große Variante kostet, wenn ich
mich recht erinnere rund 9000 Euro. Aus Amerika gibt es aber zwei relativ günstige Alternativen, die sich jedoch
auch prinzipiell von den P+S Adaptern unterscheiden, denn bei P+S oszilliert die Mattscheibe, auf die das Bild über
das 35mm Objektiv projiziert wird, damit die Körnung der Milchglasscheibe nicht aufgenommen wird. Würde sie
rotieren, dann hätte man unter Umständen Schlieren im Bild. Die beiden amerikanischen kleinen Brüder haben
eine feste Mattscheibe, sodass eine gewisse Körnung bei manchen Szenen sichtbar wird. Ob einen das stört
muss man selbst entscheiden. Ein großer Unterschied ist aber vorallem, dass das Bild nur bei P+S entspiegelt
wird, denn logischerweise wird das Bild über beide Achsen gespiegelt aufgenommen, wenn man es von hinten
abfilmt. Allerdings kann man in der Postproduction das ganze Bild einfach entspiegeln, problematisch könnte es
nur beim Filmen selber sein, sodass man da tricksen muss. Die beiden Alternativen sind einmal der Micro35 (
http://www.redrockmicro.com/ - 500$ für den nackten Adapter) und der Guerillia35 ( http://www.guerilla35.com/ -
~800$ ). Letzterer ist aber meines Wissens nach noch nicht in Serienproduktion. Es gibt noch den/die sog.
MovieTube ( http://www.movietube.com/ ), wobei die Seite schon sehr alt ist und ich noch nichts neues darüber
gehört hab. Es gibt auch Leute, die versuchen bzw. versucht haben, das ganze selber zu bauen, allerdings muss
man da schon sehr geschickt sein, und das Entspiegeln dürfte schwierig sein, denn so ein optischer Strahlengang
ist empfindlich.

Ausleuchtung:
Dir muss klar sein, dass das Kontrastspektrum bei miniDV Camcordern deutlich eingeschränkt ist im Gegensatz
zum analogen Film. Das bedeutet, dass du viel schneller Konturen mit zu viel Licht bzw. zu wenig Licht
verschwinden lässt, worunter dein Bild leiden kann. Du musst also versuchen, nicht zu harte Kontraste
einzubauen, sofern es nicht absichtlich als Stilmittel geschieht. Zumindest das Headlight/Augenlicht ist Pflicht,
denn sonst bekommst du unter Umständen Schatten im Gesicht deines Motivs. Natürlich kann man auch stark von
der Norm abweichen, aber sowas muss eine Ausnahme sein und der Regisseur bzw. DoP muss sich darüber im
klaren sein, was er damit bewirkt, bzw. bewirken will. Im allgemeinen gibt es: Augenlicht, Szenenlicht, Kantenlicht
und Spitzlicht. Das spielen mit dem Licht ist sehr wichtig, um Atmosphäre zu erzeugen. Aufpassen musst du, dass
du nicht unterschiedliche Lichtarten mischst, denn Kunstlicht und Tageslicht unterscheidet sich im Farbspektrum
des Lichts. Baustrahler sind ziemlich ungeeignet, weil sie zu heiss werden und nur schlecht einstellbar sind. Sie
sind eine Brandgefahr an jedem Set. Es müssen nicht immer die sündhaft teuren Filmstrahler von Arri & Co sein.
Selbst Osram hat meines Wissens nach Tageslicht Halogenleuchten im Sortiment, die bei richtigem Gebrauch für
Amateurfilmer absolut ausreichen und dabei noch halbwegs erschwinglich sind. Such einfach mal im Forum, dann
wirst du zu dem Tehme und den Lichttemperaturen sicher was finden. Wenn du draußen filmst, dann ist
Sonnenlicht eigentlich am ungünstigsten, denn es wirft viel zu viele Schatten. Viel besser wäre ein leicht
zugezogener Wolkenhimmel. Um eventuelle Schatten auszumerzen benutzt man Aufheller. Das sind entweder
weiße/cremefarbene Tücher oder metallische Reflektoren. Letztere können Amateurschauspieler aber schnell
irritieren. Als Reflektor kann man vieles benutzen: große Styorporflächen, mit Alufolie bespannte Flächen, helle
Stoffe, etc.
__________________
mfg,
Dennis.
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  #3 (permalink)  
Alt 28.06.2005, 00:49
d.twardy d.twardy ist offline
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Standard camcorder kinoqualität pc bearbeitung


Teil 2 (war ja klar ... zu viel für ein Post)

Ton:
Mit dem kamerainternen Mikro kann man eigentlich nicht viel anstellen. Gerade wenn die Kamera ein Stück von der
Szene entfernt ist wird die Tonaufnahme schon leiden. Zudem nehmen solche eingebauten Mikros nur allzugern
viel zu viel Nebengeräusche auf. Ein gutes Richtmikrofon ist von daher Pficht. Das ganze sollte dann noch mit einer
sog. Angel kombiniert werden, damit man den Ton auch ziemlich direkt von der Quelle abgreifen kann.
Unterschiedliche Szene erfordern unterschiedliche Mikrofone ... willst du ein Gespräch aufzeichnen, dann ist ein
Richtmikro genau das richtige, willst du dagegen im Weitwinkel einen belebten Platz aufnehmen, dann wäre ein
Richtmikro genau das falsche. Wichtig ist auch ein Windschutz (diese Zottel auf dem Mikro) um das Windrauschen
nicht mit aufzunehmen. Ich sollte ncoh erwähnen, dass ein gutes Mikro ohne weiteres ein paar Hundert Euro
kosten kann.


Sonstiges:
Häufig werden im Profibereich auch Steadycams benutzt. Das sind Stabilisierungssyseme, bei denen man sich
das Trägheitsgesetz zu Nutze macht. Im Profbereich wird an einer Weste ein Federarm angebracht, der genau auf
das Gewicht der Kamera und dem Zusatzequipment eingestellt wird. An diesem wird ein Arm befestigt, an dem am
einen Ende die Kamera befestigt ist und am anderen Akku, ein Monitor und Gewichte. Die Verbindung zwischen
Arm und dieser Stange wird im Schwerpunkt hergestellt, sodass das zusätzliche Gewicht die Kamera in der
Waage hält. Mit einiger Übung kann man so sogar rennen, ohne dass das Bild verwackelt. Solche Systeme sind
aber nicht gerade billig und ein mittleres System für bis zu 3,5 kg Zuladung kostet schon etwa 2000 Euro. Mit einer
Xl2 oder XM2 mit 35mm Adapter und Objekvite, einem Monitor unten dran nebst Akku und das System reicht schon
nicht mehr und du wirst bei 5000 bis 6000 landen und du kannst immer noch nicht damit umgehen. Ein normales
Stativ ist eigentlich unumgänglich, denn sonst wirst du nie vom Videolook wegkommen, da du sonst viel zu viel
wackelst. Allerdings solltest du auch nicht nur vom festen Stativ aus filmen, da das sonst zu statisch wirkt. Eine
Dolly und ein Kamerakran wären sicherlich auch noch nützlich, allerdings wird beides schon alleine außerhalb
deines Budgets liegen. Im übrigen brauchst du auch noch eine Schnittsoftware bzw. ein Schnittsystem. Die Preise
da sind sehr unterschiedlich und reichen von 50 Euro bis 100000 Euro. Ich persöhnlich komme sehr gut mit
Casablanca zu recht, denn ich finde die Oberfläche sehr intuitiv und sehr übersichtlich, allerdings kostet allein ein
Casablanca Schnittsystem schon mindestens 800 Euro (das ist dann das kleinste System von denen). Du
bekommst dann keine Software alleine mehr, sondern einen ganzen Schnittcomputer, der nur für Videoschnitt
ausgelegt ist. Es gibt aber noch unzählige softwarealternativen. Gut soll auch Adobe Premiere Pro sein und auch
die Schnittsoftware für die Mac's soll nicht schlecht sein.


Soviel mal dazu, um Kinolook zu bekommen.
Nun mein Kommentar/Rat:
Ein Film wird amateurhaft, wenn typische Fehler beim Dreh begangen werden: ungünstige Ausleuchtung,
schlechter Ton, wackelige Kamera oder zu statische Kamera, Schnittfehler, etc ... auch die Schauspieler tragen viel
dazu bei, einen Film amateurhaft bzw. professionell wirken zu lassen. Man muss keine Unsummen ausgeben, um
ein gutes Video bzw. einen guten Film zu drehen. Eine gute Kamera und ein wenig Begabung und man kann schon
Beeindruckendes ohne Budget und HighEnd Equipment auf die Beine stellen.

Dich als Neuling würden wahrscheinlich die ganzen professionellen Möglichkeiten eher überfordern, denn wirklich
nützlich erscheinen. Das mein ich nicht böse, aber der Punkt ist einfach, dass es nicht einfach mit dem
Vorhandensein von Technik getan ist. Die Technik ist nur ein Werkzeug, mit dem der Regisseur und der
Kameramann einen Film realisieren.

Wenn du wirklich mit den obengenannten Sachen arbeiten willst, dann probier mal einen Equipmentverleiher aus,
denn da wirst du eigentlich alles, was ich aufgeführt hab finden, allerdings wird das auch nicht günstig. Allein eine
Canon Xl2 mit 35mm Adapter ohne Objektiv kostet wohl schon rund 130 Euro am Tag. Steadycams werden i.d.R.
nur mit passendem Operator vermietet, was wohl so im "200 bis 400 Euro pro Stunde"-Bereich liegen wird.


Ein paar Tipps bei der Aufnahme:
-Finger weg vom Zoom-hebel; der Bildausschnitt sollte vorher gewählt werden, denn wildes hin und her Hezoome
verwirrt den Zuschauer nur und ist fürs Bild nicht förderlich. Wenn du zoomen willst, dann mach es langsam und so
selten wie möglich
-so wenig Schwenks wie möglich; wildes Rumgeschwenke macht den Zuschauer eher Seekrank, vorallem weil
diese auch gerne Verwackeln, oder zu schnell ausgeführt werden. Wenn du Schwenken willst, dann mach es
langsam und gleichmäßig
-benutze möglichst wenige digitale Schnitteffekte; es gibt nur sehr wenige Filme (Star Wars) die mit digitalen
Schnitteffekten um sich schlagen und nur weil George Lucas das in seinen Filmen macht, heisst das nicht, dass
das bei dir auch gut sein wird - mich nerven z.B. die Schnitte in Star Wars gewaltig
- wenn du etwas filmst, dann lass die Kamera schon vorher ein oder zwei Sekunden laufen und auch mach sie erst
ein oder zwei Sekundne später aus, damit du ein wenig Platz zum schneiden hast
-versuche alles unwichtige an deiner Geschichte rauszukürzen, denn wenn du dir nicht 100%ig sicher bist, dass
diese Szene, oder auch nur diese eine Sekunde wichtig ist, dann lass sie weg, sonst wird dein Film evtl. zu lang
bzw. langweilig/langwierig

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und selbst ein Stanley Kubrick war nicht von vorneherein ein Meister
seines Fachs. Nimm dir Zeit, um die einzuarbeiten und versuch deine Projekte nicht zu groß auszulegen. Du musst
immer bedenken, dass du kein Millionbudget hast, wie bei Hollywoodproduktionen, sondern höchstens ein paar
Hundert Euro, die wahrscheinlich für Drehgenehmigungen und Leihgebühren drauf gehen werden. Große
Effektschlachten sind also eher unrealistisch im Amateurbereich, sodass deine Filme mehr über die Sprache
wirken müssen, denn über bildgewaltige Szenen.


So, meine Finger tun nun weh, aber ich hoffe, ich konnte dir helfen.
Falls mittlerweile schon Antworten kamen, die ich hiermit dann nur wiederholt hab: tut mir Leid, aber der Post hat
1 1/2h benötigt; somit sind Rechtschreibfehler nicht ausgeschlossen *g
__________________
mfg,
Dennis.
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  #4 (permalink)  
Alt 28.06.2005, 22:28
kingmauri kingmauri ist offline
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Beiträge: 11

Standard camcorder kinoqualität pc bearbeitung


hallo dennis.

wow. zuerst mal vielen herzlichen dank für deinen beitrag und für deine zeit (1.5h ) die du geopfert hast!

für mich viele gute tips als anfänger!!!! dankeschön!! einige sachen kann ich dir nur zustimmen wie z.b. "Die Technik ist nur ein Werkzeug, mit dem der Regisseur und der
Kameramann einen Film realisieren." ....ich bin webdesinger und sage das in manchen foren genau das gleiche....sie haben photoshop, dreamweaver und flash und möchten am liebsten einen "mach mir doch bitte eine schöne website button" haben...

wahrscheinlich hast du mich in einem punkt falsch verstanden. ich will keine stündingen filme drehen (in erster linie). es sollen erstmals wirklich nur kurzfilme sein, die ich dann auch fürs web brauche. "filme fürs web? spinnt der? und der will so viel geld ausgeben? hallo?"...jaaa schon klar was du denkst ...für die meisten würde da eine handycam längstens reichen, mir eben nicht.. ....

so...werde mal nach einigen dingen weiter googeln... canon xl2 klingt nicht schlecht....

nocheinmal dankeschön für die infos.

ps. übrigens... die canon xl2 ist keine hdcam oder? nötig? wozu? was meinst du dazu?

grüsse aus der schweiz.
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  #5 (permalink)  
Alt 28.06.2005, 23:19
d.twardy d.twardy ist offline
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HD:
Eigentlich war ich bis vor kurzem der Meinung, dass HD die Zukunft ist und dass die HDV Geräte von Sony schon ein Klasse wären.
Leider wurde ich eines besseren belehrt, bzw durfte es im Netz herausfinden ...

HDTV ist eine fragliche Zukunft, denn die großen Filmstudios haben es soweit gebracht, dass nun ein HW Kopierschutzsystem eingebaut werden muss ähnlich TCPA im PC der Zukunft unter Paladium/Longhorn/wie es gerade heisst. Wenn sich der Fernseher bzw der Receiver nicht authentifizieren können, dann gibts nur schwarze Bildsuppe. Alle die sich bisher ein HD-ready TV Gerät oder einen der sündhaft teuren HD-Beamer geleistet haben sind damit gekniffen. Die Sony FX1 hat noch deutliche Schwächen, wie ich heute lesen musste, denn sie weist einige Mängel in der Bildqualität auf: Unschärfen, Bildfehler, nicht ausreichende Automatiken (für eine Semiprofessionelle Kamera), etc. . Es gibt allerdings ein kleines Projekt von den Leuten von Drachenfeder, die sich eine HD-Cam selbst gebaut haben. Die Clips sind beeindruckend und für ein Projekt, welches auf 35mm Film am Ende gebracht werden soll ist damit HD gerechtfertigt, aber für uns Amateure lohnt sich das wohl nicht.

Canon XL2:
Nein, das ist keine HD Kamera, aber wohl die letzte große miniDV Kamera von Canon in diesem Segment. Allerdings würde die Kamera dein Budget schon sprengen, denn der Preis liegt bei rund 5500 bis 6000 Euro.
Ich würde an deiner Stelle eher im Bereich der Panasonic NV-GS250 oder GS400 schauen. Mit denen kann man schon viel machen und in Sachen Bildqualität sind diese Camcorder in ihrem Presisegment fast ungeschlagen ... vorallem wenn man auch mal die Größe der Camcorder mit in Betracht zieht.



Was für Kurzfilme willst du denn machen - Werbefilme oder wirklich Kurzfilme mit Handlung?
__________________
mfg,
Dennis.
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  #6 (permalink)  
Alt 29.06.2005, 04:50
thobie thobie ist offline
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Beiträge: 132

Standard camcorder kinoqualität pc bearbeitung


Hallo,

meine Empfehlung wäre als Camcorder die Panasonic AG DVX 100 AE. Die kann schon echt progressiv aufnehmen. Allerdings vertreibt Panasonic die Cam über die Broadcast-Schiene, sodass der Listenpreis in etwa dem Straßenpreis entsprechen wird. Panasonic hat vor etwa einem halben Jahr die Preise gesenkt. Aktuell dürfte die Cam so etwa 3.300 Euro plus MwSt, als etwa 3700 Euro kosten. Ich habe mich übrigens kürzlich für die Sony VX 2100 entschieden. Diese hat keinen echten progressiven Modus, ist aber etwas handlicher und vor allem 1200 Euro preiswerter.

Viele Grüße
Thomas
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  #7 (permalink)  
Alt 29.06.2005, 05:48
Benutzerbild von Cici
Cici Cici ist offline
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Bin gerade weg...
 
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Standard camcorder kinoqualität pc bearbeitung


in diesem Jahr noch kommt die erste Kamera der Welt, die auch für Amateure erschwinglich ist und die Kinofilme drehen kann.

Es ist die HVX200 von Panasonic.

Warum ist sie kinotauglich?

Filme wie "Once upon a time in Mexico", "Star Wars Episode II" (und III) und "Spy Kids" wurden bereits von Anfang an in HD gefilmt und die HVX200 bietet das professionelle HD Format mit dem Namen DVCPRO-HD erstmals unter dem Preis eines Einfamilienhauses an (5000 Euro). Das Problem, das bleibt: eine MiniDV Kassette müsste mit 4-facher Geschwindigkeit laufen um volles HD aufzeichnen zu können, darum muss ein anderes Medium her ... oder eine 4-fache Komprimierung, was Sony mit der MPEG-Kamera FX-1 so gelöst hat, die hat aber weder volle HD Auflösung, noch bietet sie variable Bildraten oder verschiedene Gammakurven. Die HVX200 zeichnet auf, wie die Kinokamera von Panasonic (Varicam), also können damit gefilmte Videos tatsächlich auf einer 12m grossen Leinwand scharf projiziert werden im Gegensatz zu beispielsweise MiniDV-Filmchen...

Die variable Bildrate der Kamera wird es zulassen, Sequenzen für echte Zeilupe mit 60 Bildern pro Sekunde zu filmen und dann mit 25 Bildern pro Sekunde abzuspielen oder mit weniger als 25 Bildern zu filmen um Zeitraffer zu produzieren.

Die verschiedenen Gammakurven der HVX200 erlauben es sowohl Kinofeeling zu schaffen (CineGamma etc.) oder News zu produzieren (NewsGamma), damit ändert sich die Kontrastkurve und die Sättigungskurve der Aufnahme. Die Amateur-HD-Kameras, die heute auf dem Markt sind, und einige kommende HD-Kameras haben nur eine Gammakurveneinstellung zur Verfügung, also kann man nicht zwischen verschiedenen Präsentationsgenren hin- und herschalten...

Als Medium kommt in Frage: Aufnahme auf die P2 Karten, die separat gekauft werden müssen, Aufnahme auf FireStore Harddisks, Aufnahme auf BD (BluRay Disc), Aufnahme auf Laptop - ausser P2 sind alle durchgeschleift auf das entsprechende externe Gerät.

MiniDV hat immer die PAL-Auflösung und Kontrast- / Helligkeitswerte / Sättigung / Bildrate hin oder her - so richtiges Kinofeeling kommt bei PAL nie auf - dafür ist die Auflösung zu niedrig...

Es wird mit der HVX200 erstmals einem Amateur für unter 10'000 Euro möglich sein, ein eigenes Video mit der Bildqualität von "Star Wars Episode III" zu filmen! Das schaffen bis heute nur ein paar wenige Schulterkameras und zwar alle für ein paar 10'000 Euros... Georg Lucas selber sagt, dass das seiner Meinung nach das HD-Bild dem Bild einer 35mm Kamera ebenbürtig ist... (die Auflösung ist noch nicht ganz die selbe, aber von HD zu PAL sind Welten, von HD zu 35mm nur ein kalter Hundefurz ). Für die HVX200 ist noch keine auch nur annähernd ähnliche Alternative in Sicht. Neulich hat eine Firma Schlagzeilen gemacht, weil sie schon mal 25 HVX200 vorbestellt hat, obwohl die Kamera noch nicht erhältlich ist... Endlich eine Kamera ohne "wenn und aber" - kein Marketing-Gag - Panasonic schlägt sogar vor, die HVX200 bei Kinoproduktionen neben der VariCam (der Kinokamera) einzusetzen, weil sie miteinander voll kompatibel sind und beide im Idealfall auf P2 Karten aufzeichnen. Gaudeamus igitur!
__________________
Gruss - Cici

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  #8 (permalink)  
Alt 29.06.2005, 11:36
d.twardy d.twardy ist offline
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Dann nenn auch mal den Preis einer 8GB P2 Karte (die in höchster Qualität für etwa 8min Film reicht): ~1700 Dollar.Und bei den 8min pro Karte musst du dann schon 2 oder 3 nehmen. BlueRay Discs sind doch noch gar nicht aufm Markt oder hab ich da nu was verpasst? Meinem Infostand nach sind BlueRay Discs genauso wie HD DVD's noch in der Entwicklung, also bleiben dem Anwender nur die P2 Karten. Und weil die Chips der Kamera immer noch nur 1/3" groß sind wird die Tiefenschärfe immer noch riesig sein, im Gegensatz zu 35mm analog Kameras. Die einzige digitale Kamera die wirklich für Kinoproduktion geeignet ist, ohne einen 35mm-Adapter vorn draufzupacken (was die Lichtmenge um ein bis zwei Blendenstufen verringert, worauf dann noch mal das Abschwächen durchs Objektiv kommt) ist die Arri D20, denn die hat einen CMOS-Chip eingebaut, der die Maße eines 35mm Filmbilds hat. Nebenbei ist die Auflösung der Arricam wirklich kinotauglich: 3018 x 2200 bei max 60FPS (vom Chip her sogar 150FPS möglich). Einziges Problem ist eigentlich nur die Speicherung des Datenstroms, denn 10GB/s interner Datenstrom im Film Mode (RAW-Daten kommen hinten nur raus) sind wirklich extrem, allerdings wird die Kamera preislich wohl eher im Bereich 200000Euro liegen.

Die HD Kamera von Panasonic ist in meinen Augen die gelungenste unter all den Angeboten, aber:
1. bringt die die HD Auflösung gar nix, wenn du nicht ein HDTV Fernseher hast (was momentan rausgeschmissenes Geld ist, denn zum einen gibt es so gut wie keine HDTV Sender - mal abgesehen von den beiden Premiere Sendern - und zum anderen läufts auf ne neue Schnittstelle hinaus, die einen Kopierschutz eingebaut hat, damit man kein HD Signal mitschneiden kann und dann siehste auf einem heutigen HDTV Fernseher auch nur noch PAL als Fallback
2. eigentlich alle erhältlichen HD-ready TV-Geräte unterstützen gar nicht die volle Auflösung; da darf man sich dann schon betuppt fühlen
3. wenn er die Videos eh ins Internet stellt muss er sie eh verkleinern, denn die wenigsten Leute haben Lust 300 oder 400 MB für nen Amateurclip runterzuladen - mal abgesehen vom extremen Traffic die das aufm Server verbrauchen wird.
4. der Preis von 5000 Euro ist zum einen noch gar nicht von Panasonic bestätigt sondern eher umgerechnet vom Dollarpreis - was man nich so einfach machen kann, denn in Amerika bekommst du die meisten Elektrogeräte (vom iPod bis zur Profikamera) deutlich günstiger und selbst wenn sie 5000 Euro kosten würde, dann kommen darauf immer noch 3 P2 Karten (3* 1700$), ein anständige 35mm Adapter (Mini35: 4500 Euro), eine Filmobjektivsammlung (3000 bis 4000 Euro). Dann hat er immer noch kein Licht und keine Zusatzmikros und kein Stativ ....

HD wird im Profibereich kommen ... im Amateurbereich wirds noch dauern, allein auf Grund des Mangels an TV-Geräte bzw. Beamern.
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Alt 29.06.2005, 18:11
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Cici Cici ist offline
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@d.twardy:

BDs sind schon seit längerer Zeit auf dem Markt - nur noch nicht in Europa (sondern in Asien). Aber für Europa ist die Einführung nicht nur VOR Weihnachten 2005 angekündigt, sondern es wird gleich konkret von vielen verschiedenen Produkten gesprochen, die alle schon warten - die meisten sind Brenner und BD-Festplatten-Rekorder. (die Playstation3 hat definitiv BD) Das beste ist wohl der in Asien verkaufte BlueRay+DVD+Harddiskrekorder! - Da kann man vom Fernsehen erst mal auf die Festplatte aufnehmen (es ist kein Brenner, sondern ein Gerät für ans TV-Gerät), dann kann man nach dem Rausschneiden der Reklame daraus eine DVD oder eine BluRay Disc machen!

HD-DVD und BD sind am Planen für Hybridgeräte, die beide Formate schreiben und lesen können. Ein Gerät existiert schon.

BD ist also schon voll im Markt integriert, trotzdem wird es noch weiterentwickelt, man will ja schliesslich mal bis 200 GB Kapazität kommen. Obwohl da BD vermutlich von der holografischen Aufzeichnung auf biegsame Karten überholt wird - die sind heute schon bei 30GB und werden noch 2005 eingeführt - Preis pro 30GB Karte: unter 1 Dollar!

Die P2 Karten sind als Teil der Kamera zu sehen. Einmal muss in mindestens eine Karte investiert werden, wenn man nicht direkt auf HD oder iPod oder BD oder Firestore aufnimmt. Am besten sind 2 - 3 Karten, dann hat man die Möglichkeit des unendlichen Filmens, weil der Kartenwechsel fliegend stattfindet. Eine Karte überträgt jeweils das Material auf den PC. Dazu muss gesagt werden, dass Capturing nicht notwendig ist, denn der PC kann sofort auf die Karte zugreifen. Wenn man die Karte HEUTE die Karte kauft, ist sie erst 8GB gross und kostet tatsächlich noch relativ viel. Allerdings verdoppelt sich die Kapazität in jedem Jahr bei maximal gleichem Preis. Spekulative Rechnungen zeigen jedoch, dass vermutlich der Preis sehr schnell runterfallen kann, weil die P2 Karten 4 SD Karten enthalten und diese sinken nicht regelmässig im Preis, sondern werden fast exponentiell günstiger, weil a) die Konkurrenz drückt (wie eben die z.B. Holografie) und b) sowohl die P2 Karte, als auch die SD Karten immer mehr Kunden finden und in immer mehr Geräten verwendet werden und c) weil es immer mehr Fremdhersteller für die Karten gibt - bald auch für die P2 Karte - Panasonic erlaubt das!

Die HVX200 ist auch eine Profikamera - das sieht man deutlich im Prospekt der Kamera und an der Vorstellung von Panasonic. Zur Arri D20 - Georg Lucas hat doch auch nicht mit der die letzten beiden Star Wars Episoden gefilmt, sondern in der "normalen" HD-Auflösung - hast Du im Kino etwa gemerkt, dass der Film NICHT mit einer 35mm Kamera gefilmt wurde? (Oder bei Once upon a time in Mexico oder irgendeinem der dutzenden von HD-Hollywoodfilmen) Wir sprechen in diesem Thread von einer Kamera, die kinotauglich ist - und da ist die HVX200 wohl sicher die erste, die zwar eine Profikamera ist, aber auch ins Budgets eines Amateuers passt - sie kostet gerade mal 50 Euro mehr, als die FX1, die hier schon viele User in diesem Forum gekauft haben! - P2 Karten sind nicht zwingend notwendig, aber wenn Du sie willst und die Schnittsoftware für HD Material noch nicht hast (es gibt schon sehr viele und sehr günstige), dann bleibst Du trotzdem summa summarum noch in der Nähe von 10'000 Euro und das ist ein Schnäppchen, wenn Du bedenkst, dass Du gute Aufnahmen in DVCPRO-HD gut verkaufen kannst! - Die Kamera kann ein Hobbyfilmer in 2 Jahren amortisieren, wenn er ab und zu ein Video verkauft... Wie wär's mit HD-Hochzeitsvideos? - Eine gute Annonce oder Mundpropaganda mit guten Argumenten, und der technisch fanatische Bräutigam MUSS unbedingt ein HD-Hochzeitsvideo haben (das sind die Leute, die jetzt schon einen HD-ready Plasmaschirm haben...). Du bietest das Video zum selben Preis wie normale Hochzeitsvideos an... Oder kriegst Du eine gute Reisereportage hin? - Da wird sich Pro7 und Sat1 freuen, die haben doch fast kein HDTV-Material das sie senden.... ein Versuch ist es doch wert, oder?

Mikro etc. brauchst Du auch bei einer XL2, also macht das vom Budget her keinen Unterschied - und die Software ist auch die gleiche und kostet nicht mehr (viele in diesem Forum haben schon HD-fähige Software - einige ohne es zu wissen...).

Euro1080, Pro7 und Sat1 senden seit einiger Zeit HDTV-Programme. Es wird ein sehr langer Prozess, wenn die Sender so langsam mit HDTV kommen, aber wir sind hier im Bereich des digitalen Videoschnitts und da spielt es mir persönlich keine Rolle was gesendet wird. Solange Leute hier im Forum schon HD-kompatible Schnittsoftware haben und HDV Kameras und HD-ready Geräte, ist das Thema immer wieder eine Diskussion wert. Und die HVX200 wird GARANTIERT vom ein- oder anderen User aus diesem Forum sofort gekauft werden, wenn sie auf den Markt kommt. Auch ich gehöre möglicherweise dazu - und ich bin auch kein Profi - nur einer, der seine Produktionen verkauft - erlaubt ist das ja jedem - und dann ist es egal, ob die Kamera 1000 oder 5000 Euro kostet - amortisiert wird sie noch lange vor ihrem Ableben und die HVX200 wird sicher seeeeeehr lange halten, weil sie HD nicht auf Band aufzeichnet, also KEIN einziges mechanisches Teil (Schreibkopf etc.) für die Aufnahme von HD benötigt.

Was Du immer von wegen Tiefenschärfe schreibst, verstehe ich nicht: warum öffnest Du nicht die Blende voll und filmst aus der optimalen Distanz für grösstmögliche Tiefenschärfe? Also ich finde es nicht schwierig, einen Hintergrund völlig unscharf hinzukriegen... Das schaffen doch nur die Kameras mit Blendenautomatik nicht... Bei denen hilft es aber, für dunkle Lichtverhältnisse zu sorgen (z.B. dunkler FIlter), dann macht die Kamera selber die Blende ganz auf und beim optimalen Abstand ist der Hintergrund dann unscharf.

Noch zur Arri Cam: bist Du sicher mit 10GB/s ? Sind es nicht doch eher 10GBit/s ? das wären schon 100x mehr und Du sprichst von 10GigaByte pro Sekunde? - also eine BluRay Disc in 5 Sekunden? - Tja, für mich gehört DIE Art von Filmen aber sicher nicht in dieses Forum - denn HD-Material kann hier jeder User schon mit einem modernen PC bearbeiten und die BD-Brenner sind Weihnachten im Mediamarkt zu kaufen - aber wie stellst Du Dir die Übertragung auf PC vor? Was für ein PC kann das bewerkstelligen? Wer hat eine so grosse Festplatte für ein paar Minütchen Film? Wer hat eine PC der schnell genug ist NUR um mal den Weissabgleich ausrechnen zu lassen, der bei der Kamera nicht gemacht wird (RAW) ? Auf was, wenn nicht BluRay willst Du so einen Film archivieren? .....

Die HVX200 hingegen ist 2005 Realität. HD-fähige Software auch - Firestore auch - BD auch - HD-fähige Monitore sind schon normal und HD-ready Fernsehgeräte stehen in allen Geschäftern (wenn auch noch nicht ganz bis 1920 Zeilen Auflösung) und alles ist relativ erschwinglich: schon die HD-ready Plasmageräte kosten nicht mehr, als normale Plasmageräte und wer das Geld nicht hat, kauft sich einen PC-Monitor, die sind schon lange den Fernsehern voraus. ALL DAS ist Realität und erschwinglich - aber 10GB/s .... Viel Vergnügen beim Rendern
__________________
Gruss - Cici

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  #10 (permalink)  
Alt 29.06.2005, 19:48
d.twardy d.twardy ist offline
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Standard camcorder kinoqualität pc bearbeitung


1. Ich hab ja auch gesagt, dass die XL2 nicht in dem von ihm angegeben Budget liegt.
2. Ja, ich hab mich verlesen, es sind 10Gb/s und nicht GB/s ...
3. HD-ready ist eigentlich nur ein schöner Werbespruch, denn die Geräte unterstützen ja kein volles HDTV und obendrein sollte man auch im Hinterkopf behalten, dass die kommende HD-Schnittstelle einen Hardware Kopierschutz haben wird und ohne diesen wirst du kein HD-Bild bekommen sondern nur noch PAL. Das ist die Zukunft.
4. Selbst wenn du die Blende voll öffnest und auf Distanz gehst wird die Tiefenschärfe einfach nicht an eine echte analoge Kamera rankommen, weil die Brennweiten eines digitalen Camcorders einfach kleiner sind als bei einer analogen Filmkamera.
5.Selbst wenn die Preise für P2 Karten schnell sinken werden sind sie jetzt einfach nur unverschämt teuer und meines Wissens nicht in Europa erhältlich.
6. Auch wenn Blueray Discs in Asien schon erhältlich sind, wirst du sie hier wohl kaum bekommen, es sei denn du willst sie immer extra aus Asien importieren
7. Ob Blueray oder HD-DVD sich durchsetzen werden ist auch noch nicht erklärt, denn die beiden Konsortien haben sich immer noch nicht geeinigt und nun hat sich die japanische Regierung auch schon da eingeschaltet. Die HD-DVD Seite hat im übrigen sehr einflussreiche Partner (Filmindustrie) und es wird gerade an einer 2-seitigen Disc gearbeitet, bei der die eine Seite eine normale DVD ist und die andere HD-DVD was sehr gut zur Markteinführung wäre
8. Ich dachte, dass StarWars größtenteils ausm Rechner kam ... wurde nicht sehr viel vor BlueBoxen gedreht?
9. Es gibt noch keinen einzigen Test der Panasonic HVX200 und die Bildqualität kann damit noch nicht beurteilt werden. Ich hab von der FX1 auch gedacht, dass sie klasse wäre, aber ich musste nun in der aktuellen Videomedia lesen, dass sie doch einige Bildfehler hat.

HD wird im Consumer bzw. Amateurbereich noch ne ganze Zeit brauchen, bis es sich etabliert hat, bei der Meinung bleib ich.
__________________
mfg,
Dennis.
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