Zu1)
Ja, unbedingt. Festplattenrekorder und DVD-Cams speichern im stark komprimierenden Mpeg-Format ab, MiniDV-Kameras hingegen im avi-Format. Der Unterschied ist so ungefähr Faktor 4. Mpeg hat zwar eine gute Bildqualität, wer genau hinsieht bemerkt den Unterschied aber schon. Auch bei der Bearbeitung liegt avi vorn, da es sich problemfreier verarbeiten läßt.
Zu2)
Übertragen wird der Film mit firewire (ist, glaub ich, sogar eine Apple-Erfindung). Neuere Kameras lassen zwar auch eine USB-Übertragung zu, geht dann aber meist nur mit der mitgelieferten Software. Ich für meinen Teil habe keine Lust zum rumexperimentieren und benutz das problemfreie firewire. Die Filme liegen im avi-Format vor und können so ohne Probleme bearbeitet werden. Weiters zum Thema gibt es hier:
http://www.digitalvideoschnitt.de/fo...143611755.html
Zur Kamera:
Sie ist sehr neu und man kann noch nicht viel sagen. Ich schätze aber mal, sie ist eine GS75 in neuer Verpackung und mit etwas mehr Auflösung (d.h. der Stabilisator funktioniert jetzt vielleicht ein bißchen besser). Die GS75 hatte kein echtes 16:9 sondern nur Letterbox, könnte aber durch die höher auflösenden CCD's auch geändert worden sein. Vermutlich wird genau wie bei der GS140/150 der Bildstabilisator im 16:9-Format nicht arbeiten, solltest du also überwiegend im 16:9-Format filmen wollen ist sie nicht gerade die erste Wahl. Ein weiterer Kritikpunkt ist die nicht gerade berauschende Lichtempfindlichkeit, da haben andere Kameras mehr drauf. Bei Tageslicht macht sie sehr gute Bilder, geht aber bei nachlassendem Licht relativ schnell in die Knie. Ich hab das hier schon ein paarmal geschrieben, ich für meinen Teil würde mir lieber eine gute bis sehr gute Einchipkamera kaufen als ein eher mittelmäßiges 3CCD-Modell. Für das Geld bekommt man schon fast eine Canon MVX40 (Primärfarbfilter und optischer Stabilisator) die mich eher überzeugt.
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