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  #1 (permalink)  
Alt 13.11.2007, 18:56
wattnu wattnu ist offline
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panasonic nv-ds 12 eg
 
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Standard Sony HDR-FX7E - Grundsatzfragen zu guten Videos


Hallo zusammen,
seit geraumer Zeit stören mich die miserablen Qualitäten meiner Videos (1-chip Panasonic NV GS 12 mit vielen Manualfunktionen) sowie die meiner Freunde. Ich möchte zumindest passable Naturvideos drehen. Eigentich liefern Profinaturfilmer solches Bildmaterial, dass auch auf einem Normalfernseher gut aussieht (und zwar eigentlich besser als mancher pixelnde und jpeg-Farbwolken produzierende HDreadyFernseher auf dem dieser HD-Werbetierfilm in vielen großen Läden läuft). Wie machen die das bloß. Reicht eine bessere Kamera z.B. die Sony HDR-FX7E. Produziert diese für einen PALfernseher auch schärfere/besser auflösende Bilder - im DV-Modus? (Später, wenn die Bildbearbeitungssoftware sowie die PC-TEchnik und die Fernseher ausgereifter sind, kann man ja immer noch auf komplett HDV umsteigen). Ich habe auch schon Fernsehfilmer mit dieser Sony drehen sehen - wie bereiten sie so ein Video fürs Palfernsehen auf? Meine Videoschnittsoftware ist übrigens Mediastudiopro 7.
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  #2 (permalink)  
Alt 17.11.2007, 17:07
wattnu wattnu ist offline
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panasonic nv-ds 12 eg
 
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Standard AW: Sony HDR-FX7E - Grundsatzfragen zu guten Videos


Cici,
vielen Dank für die ausführliche Antwort.

Weißt Du, ob Media Studio Pro 7 bei einer Konvertierung von HDV in SD akzeptable Ergebnisse liefert oder ob ich besser zunächst direkt in SD aufnehme?
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  #3 (permalink)  
Alt 17.11.2007, 18:20
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Wolfgang S. Wolfgang S. ist offline
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Standard AW: Sony HDR-FX7E - Grundsatzfragen zu guten Videos


Zitat:
Zitat von Cici Beitrag anzeigen
... vor allem, wenn man damit nicht mehr viel macht. Man kann es gerne hart schneiden oder aber runterkonvertieren auf SD, aber sobald man die Bilder in puncto Farben aufwändig bearbeiten will oder aber komplexe Effekte wie Greenscreen, Zeitverzerrungen etc. einbaut, wirken die Frames in den GOPs von HDV teils verstärkend beim Herauskristallisieren von Fehlern. Das kommt daher, dass in den GOPs viele Frames (z.B. 14 von 15 frames!!) viele Informationen aus einem vorhergehenden Frame kopieren, obwohl sich die Licht- und Farb-Situation innerhalb dieser dreiviertel Sekunde längst geändert haben kann. Die Farben sind übrigens auch nicht volle 4:4:4 (100% Farbinformation) sondern 4:2:0 bzw. 4:1:1 (nachschlagen, wenn Du was nicht verstehst). Kurz: es fehlt viel Information, die dann zu akzeptablen "Erdichtungen" führt, welche aber zusammen mit den Effekten verkrüppelt werden und es kommt dabei ein sichtbarer Fehler raus.

Also möglichst das Material so lassen wie es ist - weder MPEG4 daraus machen, noch starke Zeitlupe, noch Greenscreen, was auch alles bei Naturdokus nur selten nötig ist, dann kriegt man mit der FX7 fantastisches Material hin - besser als das Material der HD-Werbesendung.

Cici, du beschreibst meines Erachtens die Eigenschaften von HDV zu negativ, selbstverständlich kann man auch mit HDV-Material mehr Nachbearbeitung machen, als nur harte Schnitte. Ich mache das regelmäßig mit Vegas und Edius, und bekomme schon durchaus gute Ergebnisse damit. Ich sehe das zwar sehr wohl so, dass wir hier von einem Consumer-Format sprechen - aber die Limitierungen beim Farbsampling von 4:2:0 hatten wir schon bei DV. Natürich kann es besser sein, über Intermediate codecs nachzubearbeiten, wenn man intensiv in Richtung auf Compositing geht. Aber ich bin mit dem Format eigentlich schon sehr zufrieden - wobei es halt die Frage ist, was man für Ansprüche hat.

Es stellt sich halt m.E. hier die Frage, ob jemand, der von einer kleinen GS12 kommt, gleich derartige Profi-Ansprüche stellt, wie du sie hier anlegst. Sollte das der Fall sein, würde ich gleich auf Profi-Akquisitionsformate gehen - und Profi-Camcorder. Dann reden wir aber halt von zirka 5000 - 8000 Euro aufwärts, dass sollten wir gleich dazu sagen.

Sollte das also nicht gewünscht sein, können für den hier angeführten Zweck sehr wohl professionellere HDV-Geräte reichen (FX7, Canon A1 in einer bis zu 3000 Euro Klasse, oder bei der eher 7000 Euro Klasse die demnächst erhältliche Sony EX1 - oder auch die Panasonic HVX200, die aber von der EX1 offenbar in Dingen wie der Bildschärfte und 1080 25p in full HD übertroffen werden wird).


Zitat:
Zitat von wattnu Beitrag anzeigen
Cici,
vielen Dank für die ausführliche Antwort.

Weißt Du, ob Media Studio Pro 7 bei einer Konvertierung von HDV in SD akzeptable Ergebnisse liefert oder ob ich besser zunächst direkt in SD aufnehme?
Nein, der MSP7 ist bei der Konversion von HDV zu SD ungeeignet, weil erst die MSP8 Version die korrekte Farbraumumwandlung bei der downconversion von HD zu SD beherrscht. Und das ist von deutlich größerem Einfluß, als etwa die angeführte denkbare Farbverschiebung über eine GOP, wie von Cici beschrieben.

Entweder, du machst das Upgrade zum MSP8 - aber bitte dabei nicht zu übersehen, dass der MSP8 von Corel einerseits nicht mehr weiter entwickelt werden dürfte, und andererseits für den HD-Schnitt nicht die bestmögliche Software ist. Ich würde an deiner Stelle da eher über einen Wechsel nachdenken, was die Software angeht - für den HDV-Schnitt sind es die üblichen, verdächtigen Kandidaten wie Sony Vegas 8, Canopus Edius 4.5x, LE oder Adobe CS3.
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Wolfgang
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  #4 (permalink)  
Alt 18.11.2007, 12:25
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Standard AW: Sony HDR-FX7E - Grundsatzfragen zu guten Videos


Zwei Dinge dazu:

- er muss sich halt bewußt werden, über welche Kategorien wir hier sprechen. Einerseits mit einem eher alten MSP7 zu schneiden, und dann vielleicht - wenns die Panasonic HVX200 werden sollte - auf ein Akquisitionsformat ala DVCPRO HD zu gehen, ist für mich noch nicht sonderlich stimmig. Er muss sich überlegen, wo er wirklich hin will. Kann sein, dass ein HDV Gerät reicht, kann aber gut sein, dass er wirklich gleich weiter professionalisieren will.

- wir wissen bis heute nicht sonderlich gut, ob es bei HDV für derart sensible Dinge einen markanten Unterschied bringt, ob man von 4:2:0 und der GOP-Struktur für die Postpro auf 4:2:2 auf I-Frames umsteigt - sprich: über die Intermediate codecs arbeitet. Gut untersucht ist, das der Qualitätdrop über mehrer Rendergenerationen beim Canopus HQ codec absolut vernachlässigbar ist (auch der Cineform ist da gut). Aber wie es sich auswirkt, wenn man von 4:2:0 in der Aquise für die Postpro wechselt, da kenne ich keine guten und meßtechnisch halbewegs untermauerten Aussagen. Leider.
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  #5 (permalink)  
Alt 18.11.2007, 16:29
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Standard AW: Sony HDR-FX7E - Grundsatzfragen zu guten Videos


Bei der Frage DV auf HDV-Camcordern ist das Problem, dass einzelne Geräte sich hier doch fallweise unterschiedlich verhalten. Bei vielen Geräten haben wir gesehen, dass es besser ist, mit einem HDV-Gerät eher in HDV zu filmen, und erst später zu SD runter zu konvertieren. Und das kann aus der Timeline heraus passieren, oder bereits beim Einspielen in den PC.

Die Canon HV20 war hier nach Meinung einiger Leute eine der wenigen Fälle, wo man für SD besser gleich in SD filmt - beim Rest der Geräte herrschte die Meinung vor, dass man besser in HDV filmt, und erst nach der Postproduktion zu SD runter konvertiert.

Aber dieses Runterkonvertieren ist auch nicht ganz trivial - hier gibts ewige Diskussionen, wie man das macht. Manche machen es aus den NLEs, und dort sind die Ergebnisse auch in gehobenen NLEs nicht immer ideal. Manche machen es mit extra Tricks - etwa der Konversion zu 50p und einem anschließendem downscaling in After Effects. Wobei es sich auch gezeigt haben dürte, dass das Gratis-Tool streamclip da sehr gut sein dürfte -siehe Diskussion hier:

Videotreffpunkt | HD Allgemein und Links | Downsizing HD -> SD: streamclip

Persönlich halte ich es so, dass ich bisher die Sache einfach nach dem Schnitt in HDV direkt aus Vegas heraus zu SD ausgebe - hat mir hier noch immer gereicht. Aber auch da gibts die unterschiedlichsten Ansprüche.

Fakt ist sicherlich, dass HDV-Geräte auch für SD einen enormen Qualitätsschub bringen - und gehobenere Geräte sind da sicherlich noch besser.
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Wolfgang
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Alt 18.11.2007, 19:15
AKED AKED ist offline
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Standard AW: Sony HDR-FX7E - Grundsatzfragen zu guten Videos


In einem anderen Forum hat ein freundlicher Schreiber ein paar Qualitäststests mit einer VFX1 in unterschiedlichen Modi im Vergeleich zu einer VX1000 und zur TVR140E gemacht.

Hier die Ergebnisse als Ranking:

1. FX1 (HDV)
2. FX1 (HDV -> DV in Kamera downkonvertiert)
3. FX1 (DV)
4. VX1000 (DV)
5. TRV140E (DV)

Gruß

Dieter
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