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Zitat von Kitty
Vor kurzem bin ich ewig an Photoshop gesessen und habe mir die Funktionen bei der Bildbearbeitung beigebracht. *Ganz stolz bin*..
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Hallo Kitty - ich sitze seit 10 Jahren an Photoshop und bringe mir noch immer etwas Neues bei. Sorry die etwas lästerliche Bemerkung, aber Photoshop ist ein so komplexes Bildbearbeitungsprogramm, dass man in ein paar Stunden allenfalls ein paar einfachste Werkzeugoptionen verstehen lernen kann. Ohne ein Fachbuch (bekommt man schon für 40,00 €) oder einen Lernkurs bleibst du da absolut an der Oberfläche, was schade wäre, wenn man an den Preis der Software denkt. Weitermachen lohnt - Photoshop ist der Ferrari unter den Bildbearbeitungsprogrammen.
Zur Problematik "Filmen in 3D" habe ich da so meine eigene Meinung. Ich war im April in Orlando im Epcot-Park, wo ich absolut starke 3D-Filme gesehen habe. Wie schon gesagt wurde, setzt das m. E. ein völliges Umdenken bei der Aufnahme und vor allem auch eine andere Art von Videos voraus, als die, die man sonst erstellt. Ob die angebotenen Consumerkameras da wirklich Tolles liefern, bezweifle ich sehr. Wenn man genügend Geld hätte, dass man so ein Teil für besondere Fälle nebenbei zur Verfügung hat, wäre das ja o.k.. Aber eigentlich ist es so, dass die Hersteller, um eine Kamera mit so einem 3D-Vorsatz oder der 3D-Technik so preiswert anbieten zu können, dass sie von der Masse auch gekauft wird, Kompromisse eingehen und sparen, wo es nur geht. Am Schluss kommt etwas Halbgewalktes heraus, und das ist eigentlich schade.
Ich selbst habe mir vor 6 Monaten die (aus der Consumerlandschaft herausstechende) Canon XA10 gekauft, auf die das Gesagte zutrifft. Da sind Kompromisse zu der 1500 € teureren XF100, von der die wesentlichsten Baugruppen übernommen wurden, ganz offensichtlich. Tolle HD-Qualität und tolle Optionen (Weißabgleich, Stabi, Weitwinkel...), aber deutlich umständlicheres Handling, weil man auf außen liegende Einstellmöglichkeiten verzichtet hat.
Sicherlich trifft auch für 3D der Spruch zu, dass ein Anfänger mit einer Profikamera eher schlechte Bilder macht, während ein Profi aus einer schlechteren Consumer-Kamera immer noch brauchbare Fotos herausholt.
Wichtiger als die 3D-Fähigkeit sind mir beim Videofilmen Parameter wie Bildrauschen im Lowlight-Bereich, Weitwinkelbereich, großer Sensor, um mit Schärfentiefe arbeiten zu können, Bediensbarkeit, Farbechtheit und und und.
Gruß vobe49