Zitat:
Zitat von Jörg2
Und nun wird sicherlich noch jemand kommen, der auf DSLR only schwört ...
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Und da ist er schon !
Nein, nein, im Ernst: Ich filme zwar mit der Canon 60D, aber ich kenne die Vor- und Nachteile im Vergleich zu einer Consumer-Video-Cam und werde deshalb weder zum einen noch zum anderen raten, ohne den Verwendungszweck, die Neigung und die Fähigkeiten des Kameramanns zu kennen.
Horst hat ja schon alles beschrieben. Nur eines möchte ich ein wenig relativieren:
Zitat:
Zitat von HorstM
Oft filmt man Motive, die plötzlich auftauchen, und man hat keine Zeit, die DSRL im Camcorder-Modus erst in ein gutes Setup zu bringen.
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Selbstverständlich haben auch DSLRs gute Automatiken fürs Filmen. Außer Fokussierung alles kein Problem. Mit meiner Canon bin ich sicher fast genauso schnell auf dem Motiv, wie ein Consumer-Cam-Owner. Aber ich weiß auch, wo der Fokusring sitzt und in welche Richtung ich wie weit drehen muss, je nach vorgesetztem Objektiv ...
Der Bildstabi sitzt im Objektiv, wenn überhaupt, aber dafür haben gute Objektive einen Modus speziell fürs Filmen.
Mein Kameramann für viele Zwecke braucht sicher länger mit seinem 3CCD-HDV-Henkelmann, um "das richtige" Setup einzustellen.
Zitat:
Zitat von HorstM
... braucht es wesentlich mehr Einarbeitung und Übung.
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Absolut korrekt! Das ist das hüpfende Komma, der springende Punkt, der schwebende Bindestrich... - hinter dem man ernsthaft nachdenken sollte, so wie Jörg es getan hat.
Ich bemühe gerne den Vergleich mit Kompakt-Fotoknipsen: Für Schnappschüsse super, mit einer DSLR muss man dagegen fotografieren können. Recht ähnlich sehe ich das Verhältnis zwischen Consumer-Video-Cam und DSLR-Filmerei.
Trotzdem ist DSLR-Filmerei heute noch eher exotisch. Aber die Hersteller widmen immer mehr Features dieser Funktion. Vielleicht bringen sie irgendwann Bodies, die Videografie in den Vordergrund rücken. Dann wird man viele Objektive mit sich rumschleppen und je einen Body für Foto und einen für Video.
Beste Grüße,
Reiner