Lowlighteigenschaften NV-GS400
Leider ist mir beim Posten ein Fehler unterlaufen, bin noch neu hier..
Seit kurzem bin auch auch ein GS400-Besitzer, die ich neben meiner Sony VX 2000 und TRV 900
einsetzen möchte.
Als passionierter Taucher und Unterwasserfilmer habe ich bisher die TRV900 in einem Sealux-Gehäuse
mit Beleuchtung benutzt, zu meiner vollen Zufriedenheit. Leider hat mich meine TRV 900 jetzt wieder
im Stich gelassen (anhaltende Mosaikstörungen) trotz einer aufwendigen Reparatur 2003.
So bin ich, auch wegen der guten Kritiken, auf die GS400 gekommen, auch weil es inzwischen ein
brandneues Unterwassergehäuse von Sealux dafür gibt.
Inzwischen konnte ich ausführliche Vergleichsaufnahmen mit den 3 Camcordern machen und habe
folgendes festgestellt:
Beide Sonys sind weitwinkliger ausgelegt als die GS400 und die Bildstabilisatoren sind besser.
Bei Tageslicht kann die GS400 mit der TRV900 gleichziehen, wenn man die Schärfe( Kantenaufsteilung)
eine Stufe zurücknimmt.
Schon bei Zimmerbeleuchtung gibt es deutliche Unterschiede: Die bisher knackscharfe GS400 verliert
deutlich an Schärfe, das Bild wird leicht "matschig". Ausserdem treten merkwürdige Effekte auf,wie bei
einer zu stark eingestellten Rauschunterdrückung bei einem 100 Hz-Fernseher: Bei Bewegungen im
Bild (z.B.Kopfdrehen) verschwimmt das Objekt für Sekundenbruchteile und wird unscharf.
Wohlgemerkt, bei normalem Betrieb, nicht bei " Nightview" wo das ja normal ist.
Das ist wohl eine Folge der dynamischen Rauschunterdrückung des Camcorders bei Lowlight, leider
lässt sich das nicht abschalten. ( Hat Videoaktiv Digital im Test 5/2004 wohl auch moniert)
Mir wäre etwas mehr Rauschen ohne den " Weichzeichner" lieber.
So werde ich für Lowlight-Aufnahmen weiterhin meine Sony-Camcorder benutzen und den GS400
samt Unterwassergehäuse beim nächsten Tauchurlaub auf den Philippinen im Februar einsetzen.
Bei Interesse kann ich meine Erfahrungen ggfls posten.
Freundliche Grüße
Rainer
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