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Panasonic-Camcorder Fragen zu Panasonic-Videocams
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  #101 (permalink)  
Alt 09.08.2007, 20:02
Siggi-V Siggi-V ist offline
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Standard AW: Meine ersten Erfahrungen mit der SDR-S150EG


Hallo laus1648,

erst mal Glückwunsch zu Deinem SDR-S150!

Und nun mal ganz in Ruhe:

sind bei eingesteckter SDHC-Karte in den eingeschalteten Camcorder auf der Stellung Wiedergabe im Display Video-Files zu sehen?

Wenn ja, so bezweifele ich, das die mit dem Camcorder gelieferte Software MotionSD mit WinVista kooperiert. Auf der japanischen HP von Panasonic gibt es zwar eine neuere Version zum Herunterladen - ich bezweifle jedoch, ob diese Software sich in Deutsch installieren läßt und wenn ja, ob Dir die Software gefällt - ich mag sie nicht - ist aber rein subjektiv.

In was für einen Cardreader steckst Du Deine SDHC-Karte? Ist dieser Cardreader SDHC-tauglich? Die Cardreader, die in einigen PC eingebaut sind, sind es wohl nicht.

Mein Rat deshalb erst mal wie folgt:

1.
Sollte der von Dir genutzte Cardreader SDHC-Karten nicht erkennen, so kaufe Dir den neuesten Cardreader-Stick 6 in 1 von Hama - bei MM 5,00 € - oder den Cardreader 35 in 1 von Hama - bei MM 8,00 - 10,00 €. Diese sind SDHC-tauglich. Nimm zum Kauf vorsichtshalber Deine SDHC-Karte mit Daten mit und probiere die Cardreader aus. PCs stehen ja bei Saturn und MM genug herum. Eine nette Frage macht Vieles möglich. Leider weis auch nicht jeder Verkäufer, welche Cardreader auch SDHC-Karten verarbeiten - und Hama schreibt erst bei den letzten Chargen den Vermerk "SDHC" mit darauf oder arbeitet mit Aufklebern auf der Verpackung.

2.
Lade Dir das kostenlose Tool "SDcopy" von Sektionschef hier herunter:

Diskusssion zum SDcopy Tool

(2. Beitrag von oben). Dann

a)
Deine SDHC-Karte in den SDHC-tauglichen Cardreader stecken

b)
Cardreader in den USB-Anschluss Deines PC stecken, wissen welches Laufwerk Dein Cardreader nun ist

c)
das kleine Programm SDcopy starten - dort in die jeweiligen Felder den Laufwerksbuchstaben Deines Cardreader und die Partition, das Verzeichnis, evtl. das Unterverzeichnis auf dem PC angeben, in welches SDcopy nun Deine Daten kopieren soll, solltest Du in 16:9 gefilmt haben, noch den Haken bei 16:9 Flag setzen und den Kopiervorgang starten.

SDcopy kopiert nicht nur, sondern wandelt die .mod-Dateien, mit denen Du und ich und keiner wohl was anfangen kann, gleich in recht leicht zu bearbeitende .mpg-Dateien um, welche Du dann entsprechend Deiner Möglichkeiten und Notwendigkeiten weiterbearbeiten kannst - oder Du brennst Sie Dir mit einer der bekannten Brenner-Software auf eine CD bzw DVD.

So sollte es auch bei WinVista klappen, wobei ich das Programm noch nicht kenne und einen großen Bogen - sicher für die nächsten 2 Jahre noch um Vista machen werde.

Melde Dich bitte, wie weit Du gekommen bist, damit man sich weiter Gedanken machen kann. Je konkreter Du Dein Problem formulierst, um so konkreter können die Hinweise zur Hilfe sein und auch andere Forenmitglieder mit Hinweisen helfen.

Siggi
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  #102 (permalink)  
Alt 09.08.2007, 20:18
laus1648 laus1648 ist offline
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Standard AW: Meine ersten Erfahrungen mit der SDR-S150EG


Hi Siggi
danke für die Infos, wie gesagt die SDHC Karte konnte der Computer lesen und die Datei ist auf meinem Rechner. Habe mal den ersten Kurzversuch mit dem Movie maker unternommen, dieser ist bei Vista mit dabei. Kann hier Titel einfügen Übergänge machen und die Szenen schneiden, sowie Musik hinzufügen. Wenn die Bedienung einfach zu erlernen ist und das alles funktioniert dann bin ich damit vermutlich erst mal zufrieden, So wie du ja auch sekber sagst sollte man nicht ganze Nächte mit dem Erstellen von Videos verbringen.
So jetzt werd ich mich noch ein wenig mit dem neuen Rechner vertraut machen damit später auch alles mit den Videos klappt
So long
laus1648
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  #103 (permalink)  
Alt 09.08.2007, 21:10
Siggi-V Siggi-V ist offline
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Standard AW: Meine ersten Erfahrungen mit der SDR-S150EG


@ laus1648,

na, dann ist es ja schon mal in Ordnung, lasse mal wieder was von Dir hören - wie sich das Hobby bei Dir entwickelt.

Siggi
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  #104 (permalink)  
Alt 10.08.2007, 09:12
Siggi-V Siggi-V ist offline
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Standard AW: Meine ersten Erfahrungen mit der SDR-S150EG


Hallo alois,

was macht Dein Gorillapod - war der Kauf erfolgreich - hast Du schon erste Erfahrungen?

Siggi-V
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  #105 (permalink)  
Alt 10.08.2007, 12:48
Siggi-V Siggi-V ist offline
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Standard AW: Meine ersten Erfahrungen mit der SDR-S150EG


Hallo consulting und sektionschef, - auch Andere,

Eure letzte Diskussion zur Problematik Aufnahme mit einem SD-Camcorder im Thread "Beispielfilm von der NV-GS80EG-S?" bezüglich der Qualitätässtufen XP, SP und LP ist auch für mich als noch Anfänger und sicher auch andere Neubesitzer des Camcorders SDR-S100/150 von regem Interesse.

Wenn ich das bisher richtig begriffen habe:

consulting meint, für die Erstellung einer DVD - ich vermute in bester Qualität, ist die Aufnahme in der Qualitätsstufe SP ausreichend.

sektionschef meint Qualitätsunterschiede zu erkennen, wenn er zwischen XP- und SP-Aufnahmen vergleicht.

Ich selbst bin mir da nicht sicher. Bei Vergleichsaufnahmen auf einem Kinderspielplatz in XP und SP schien es mir bei den Original xxx.mpg-Dateien so zu sein, als ob Grashalme und Blätter an Bäumen in XP besser bzw schärfer bzw. detailierter erkennbar sind - ich räume jedoch ein, dass dies auch Einbildung gewesen ist.

Mittels Pinnacle Studio 10 habe ich dann beide Dateien so weiterverarbeitet, dass sie als DVD-kompatibele Datei auf der Festplatte abgelegt wurden. Obwohl die original xxx.mpg Datei, die im XP-Qualitätsmodus aufgenommen wurde, wesentlich größer war, als die Original xxx.mpg-Datei, die im SP-Qualitätsmodus aufgemonnen wurde, waren beide Dateien nach der Bearbeitung durch Pinnacle Studio als DVD-kompatibele Dateien fast gleich groß - die genauen Größen habe ich leider mehr vorliegen, da meine Test-Dateien der ersten Tage inzwischen gelöscht sind. Das Betrachten beider Dateien am Fernsehgerät ergab dann, dass weder ich noch andere Betrachter einen Unterschied bei den abgespielten Aufnahmen erkennen konnten.

Da ich nun hier im Forum gelesen habe und dies in der Bedienungsanleitung von Panasonic so geraten wird, nehme ich nur noch Aufnahmen in der Qualitätsstufe XP auf - irgend wer schrieb hier mal im Forum sinngemäß, dass dann mehr Informationen gespeichert werden, von denen man nie genug haben kann.

Im tiefsten Innern überzeugt mich dieser Fakt jedoch noch nicht so ganz - dafür fehlt mir wohl die Fachkenntnis, was denn nun mit meiner xxx.mpg-Datei so richtig geschieht, wenn sie von Pinnacle oder einem anderen Bearbeitungsprogramm weiter bearbeitet wird.

Begriffen habe ich wohl, dass es einen Unterschied macht, ob ich bei der weiteren Bearbeitung eine DVD-kompatibele Datei oder DVD erstellen lasse oder eine SVCD-kompatible Datei oder SVCD erstellen lasse.

SVCD möchte ich nun mal nicht näher berühren, dazu hat Wolfgang S. schon zuvor lehrreiche Hinweise gegeben - bleiben wir also bei der DVD.

Hier bietet mein Programm an: "Beste Qualität", "Maximale Spielzeit" und "Benutzerdefiniert". Bleiben wir hier bei "Bester Qualität".

Egal, ob ich die Videoaufnahme in XP- oder SP-Qualität aufgenommen habe, beim Vorbereiten des Brennens des Videos als DVD wird mir immer die "Beste Qualität" angeboten. Mein Camcorder ist ein reiner Pal-Camcorder, sollte also ausreichend sein, um Filmmaterial für eine ordentliche DVD-Qualität zur Verfügung zu stellen - und dies tut er nach meiner Meinung auch - zumindest bin ich recht zufrieden!

Dass es noch wesentlich bessere Qualitäten gibt, HDV, AVCHD, ist sehr schön -hier in diesem Thread aber mal bitte nicht das Thema.

Mir geht es in meiner Fragestellung einzig und allein darum, was ist denn nun richtig:

consulting und ander Menschen aus meinem Bekanntenkreis, die mir erklären, SP-Qualität bei der Aufnahme des Videos sind ausreichend für die Erstellung einer DVD in ordentlicher Qualität - schon da sind genug Reserven vorhanden, die unterm Strich ungenutzt bleiben - oder gibt es eine ganz lupenreine und glasklare Begründung für die Aufnahme im XP-Qualitätsmodus - Qualitätsunterschiede, die ganz klar erkennbar sind an einem 4:3 oder 16:9 Fernsehgerät, ohne HD oder auch mit HD, abgespielt auf einem normalen, einfachen DVD-Player - immer bezogen auf einen Camcorder, der auf SD-/SDHC-Karten aufnimmt.

Es ist ja für mich und andere auch ein Unterschied, ob man auf eine 8 GB SDHC-Karte 1Std.52Min. Videofiles draufbekomme oder das Doppelte.

Bin wie immer für jeden Hinweis dankbar!

Siggi
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  #106 (permalink)  
Alt 10.08.2007, 15:47
alois alois ist offline
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Standard AW: Meine ersten Erfahrungen mit der SDR-S150EG


Hallo Siggi.

Das Gorillapod ist sehr schnell geliefert worden, aber über spielen damit bin ich noch nicht hinausgekommen. Das Wetter bei uns ist einfach zu grässlich und die wenigen regenfreien Stunden nutze ich anders als mit filmen. Ausnahme siehe unten.

Deine Ausführungen über XP und SP kann ich bezüglich der Aufnahme und Betrachtung auf dem Rechner bestätigen, einen Vergleich bei gebrannten DVD's habe ich nicht gemacht. Aber ein weiterer Versuch wäre, die DVD auf dem Rechner abzuspielen und mit dem XP - bzw. SP - Originalen zu vergleichen.

An sich halte ich wenig von Diskussionen über Qualität, weder SP noch die davon gebrannte DVD kommen an die miserable Qualität des alten SV-AV100 heran, aber ich verwende diesen Camcorder immer noch. Er ist halt ein wenig kleiner als der 150iger, insbesondere mit der Tasche und wenn ich früher mit der Qualität zufrieden war, weshalb soll ich mich heute über mangelnde Qualität aufregen. (SVCD lässt grüssen.) Zur Zeit mache ich einige Aufnahmen von Bewegungsabläufen, die dann in Zeitlupe analysiert werden, da kommt es gar nicht auf Qualität an, alles ist unscharf aber auch dann sieht man noch, ob zwei hintereinadner ausgeführte , möglichst gleiche, Bewegungsabläufe identisch sind oder wie sehr sie voneinander abweichen. Die geeignete Software, mit der man Markierungslinien und -punkte zeichen kann, vorausgesetzt. Wenn ich dann die Panasonic einsetze und das ganze nach avi konvertieren muss, dann kann man schon nicht mehr von qualitativ guten Ergebnissen reden. Aber hauptsätzlich setze ich dafür meinen Sony DV-Camcorder ein.
__________________
Gruss Alois
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  #107 (permalink)  
Alt 10.08.2007, 16:39
Siggi-V Siggi-V ist offline
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Standard AW: Meine ersten Erfahrungen mit der SDR-S150EG


Hallo Alois,

das Wetter wird schon wieder mal besser. Freut mich, dass der Kauf ordentlich geklappt hat.

Was Du von der Analyse von Bewegungsabläufen schreibst, klingt recht interessant. Ich kenne so etwas bisher nur, wenn ich mich recht erinnere, vom Wintersport und Flug-Hindernis-Rennen, wo Slalom-Abfahrten verschiedener Sportler bzw. die Flugmanöver verschiedener Starter mittels Markierungslinien miteinander verglichen werden. Habe davon selbst aber keine Ahnung.

Da ich hier aber die Gelegenheit nutzen und mal was lernen möchte und mich bis zur Anschaffung der SDR-S150 Videos in keiner Weise interessiert hatten, außer, dass man sie am PC oder über DVD-Player am Fernsehgerät anschauen kann, möchte ich mich schon mal in kleinen Schritten in die Problematik einarbeiten - es soll helfen, die sogenannten "Familien-Filme" in halbwegs ordentlicher Qualität zu erstellen, die ich bei Feierlichkeiten aufnehme, dann leicht bearbeite, auf DVD brenne und an die buckliche Verwandtschaft verschicke. Früher habe ich wie ein Teufel fotografiert - jetzt filme ich hauptsächlich, weil es mir wirklich Spaß macht.

Und die Problematik XP - SP interessiert mich ganz einfach - zumindest das, was als Ergebnis zum Schluß herauskommt - und für meine Verwandtschaft / Freundeskreis am Fernsehgerät wirklich erkennbar ist.

Dabei versuche ich mir den Faktor "Mensch" als Betrachter noch gutzureden (manchmal wäre es wohl sinnvoller, ihn sich gutzusaufen). Bekomme ich doch von einem Verwandten vorgestern einen Anruf, dass das Taufvideo von mir nicht schlecht ist, obwohl machmal ein starkes "Bildkrisseln" mitten im Film, was unregelmäßig auftreten würde, etwas stört und ich wohl noch üben müsste. Gut 30 Minuten hat es gedauert, bis ich begriff, dass dieser Ungeist einen Überblendungseffekt meinte, den ich bei harten Schnitten eingefügt hatte.

Ansonsten gefällt mir Deine Einstellung zum Filmen irgendwie - entscheidend ist oft, dass die Aufnahmen auswertbar - sprich verwertbar sind. Aber für die liebe Verwandtschaft soll es doch ordentlich sein.

Siggi
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  #108 (permalink)  
Alt 11.08.2007, 07:36
alois alois ist offline
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Standard AW: Meine ersten Erfahrungen mit der SDR-S150EG


Hallo Siggi.

Übergangseffekte sind ein Kapital für sich. Ich habe es aufgegeben, mich darüber zu wundern, wie viele und insbesondere welch exotische Effekte mit so gut wie jedem Schnittprogramm zur Verfügung gestellt werden. Ich komme eigentlich mit zwei Effekten aus: der einfachen Überblendung, mit einer kleinen Variation der Dauer (1 bis 2 Sekunden, je nach Übergang). Den anderen Effekt, Blättern, verwende ich, wenn ich eine Serie von Bildern einfüge. Da hat ja die 150 den Vorteil, dass man auch damit fotografieren kann, was auch nutze, wenn keine Bewegung im Bild ist. Der schöne Nebeneffekt: die Bilder stehen absolut ruhig. Ich finde es inzwischen besser, mehrere Bilder wie in einem Album zusammenzustellen, statt mit dem Camcorder einen Schwenk abzufahren.
__________________
Gruss Alois
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  #109 (permalink)  
Alt 12.08.2007, 14:24
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Idee Zu XP-SP-LP und mbps etc


Von Siggi-V erhielt ich eine PN, was i.O. ist, konnte aber nicht antworten, weil er selbst anscheinend PNs an ihn gesperrt hat. Oder? Keine Ahnung, also hier:

Einleitend:
Ich benutze für Aufnahmen aus dem TV drei Pioneer HDD/DVD-Recorder.


(Ins Bild klicken!)

Das hat vor allem drei Gründe:
-1- Bei Pioneer werden aus Filmen herausgekürzte Stellen auf der Festplatte sofort wieder als Speicherplatz freigegeben.
-2- Bei Pioneer gibt es unendlich viele Möglichkeiten, die Auflösungen einzustellen:


(Ins Bild klicken!)

-3- Die Pioneer-Geräte benutzen offensichtlich für MPEG einen Encoder mit einer ungeheuren VBR-Bandbreite und für die Wiedergabe eine herausragende Technik (Decoder, Filter).

Womit wir beim Thema sind.
In vielen Versuchen habe ich herausgefunden, dass es Unsinn ist, sich auf numerische Daten für die "Qualität" bei Wiedergaben von einer DVD zu kaprizieren.
  • Was zählt ist allein, was das menschliche Auge wahrzunehmen fähig ist und was der Betrachter beim Anschauen eines DVD-Videos hinsichtlich der Güte empfindet.
Geld für die Datenträger spielte bei mir keine entscheidende Rolle. Zwar kaufe ich bloß den "billigen Schrott" bei ALDI und LIDL, doch eine ganze DVD für nur 120 Minuten (MN21 / SP) zu vergeuden, schien mir hirnrissig.
So rutschte ich über MN15 (180 Minuten - 720x576) immer weiter runter über MN9 (240 Minuten - 720 x 576) auf MN7 (300 Minuten - 352 x 576).

Viele Beucher hier wurden dazu mißbraucht, eine ganz einfache Frage zu beantorten: "Wie gefällt Dir das Bild hier auf dem TV? Ist da was faul dran, oder ist es völlig in Ordnung?" - Die Besucher sahen vielleicht das Emblem von Pro7 oder RTL oder WDR in einer Bildecke, wußten aber nicht, ob sie Analog-Kabel, DVB-C oder DVB-T zu sehen bekamen. Alle fanden das Bild "gut", hatten jedoch nur Aufnahmen von einer gebrannten DVD zu sehen bekommen.

Nun noch etwas:
Bei einem Spielfilm in MN7 (5 Std. je DVD) mag man zwar "mit dem technischen Argus-Auge" Schwächen entdecken, doch mit Zuschauer-Auge und -Ohr folgt man der Handlung, ist man vom Geschehen gefesselt und merkt überhaupt nicht einen etwaigen Unterschied zwischen LP und SP.

Alle Spielfilme und Reports, die ich aus dem TV aufnehme, bringe ich mit MN7 auf die Festplatte und dann geschnitten und mit passenden Menüs (3er-, 4er-, 6er- oder 10-er Gruppen, bei 10 als Textzeilen) per Highspeed-Copy auf die DVDs. Das gibt enorme Archive.

Zu den Menüs ein 4er-Beispiel:


(Ins Bild klicken!)

Nun die Seite der Eigenproduktionen:
Es ist klar, daß ein ausführlicher Urlaubsfilm keine 5 Stunden verschlingt, also auch kein MN7 verlangt. Er wird i.d.R. auch nicht mit anderen Eigenproduktionen auf derselben DVD untergebracht. Er mag eine Stunde dauern oder nur die Hälfte davon oder als "Film" eine halbe Stunde, zu der ich dann auch noch einen Teil des Rohmaterials als DV und Sonstigem (z.B. Grafiken) in einem DATA-Ordner auf der DVD unterbringe.

JETZT geht es um ein Optimum an Qualität, das sowohl den Kriterien des Rohmaterials (DV) wie auch den Kriterien des gerenderten Formats (MPEG2) ausreichend gerecht wird. Dieses Optimum wird nicht von der möglichst hohen Zahl bei MPEG2 bestimmt, sondern vom kleinstmöglichen Wert bei MPEG2, über den hinaus eine "sichtbare" Verbesserung bei nicht extremen Bildinhalten mit höheren Werten nicht mehr erzielt werden kann.

Da ging Probieren über Studieren.
Für den MainConcept-Encoder bei Video Deluxe befand ich die Einstellung 7.000 als Maximum, 5.000 als Durchschnitt und 2.500 als Minimum bei VBR für völlig ausreichend. (Meiste gehe ich sogar auf 6000/4500/2500 runter.) Alles, was ich in teils sehr komplexen Motiven bei DV als technisch überzeugend gut ansah, kam mit diesen Einstellungen von einer gebrannten DVD gleichermaßen gut herüber - ohne jeden Abstrich.
Was ich evtl. noch tat: Statt der üblichen 15er GOPs durch Einstellungen kürzere GOPs (I-Frame alle 6) herbeiführen.
Auch mit anderen Programmen (Ulead, Adobe) war über ein gewisses Maß an Auflösung eine wahrnehmbare Verbesserung nicht zu erzielen.

Spiele ich DV über den Pioneer 530H ein, bringt zum Beispiel XP (MN32 - 61 Minuten - 720 x 576) gegenüber SP (MN21 - 120 Minuten - 720 x 576) nicht den geringsten Vorteil. Ich habe es ausgereizt mit gerissenen Zooms, abenteuerlichen Schwenks und sonnenglänzenden Spinnweben im Morgentau - nix zu machen, über MN21, also SP, hinaus war für mich und andere keine Verbesserung wahrnehmbar.

Zur Wiedergabe wurde stets der Panasonic (siehe oberes Bild) herangezogen. Meine "Freunde" bei SATURN ermöglichten mir aber auch (und tun es immer gern mal wieder), mit einer DVD dort anzutanzen und und sie zu verschiedenen Displays zu schicken - incl. Plasma. Da nutzte ich dann etwas, was normale Videoschnitt-Programme kaum ermöglichen: die Fähigkeit der Pioneer-Recorder, Videos mit völlig unterschiedlichen Auflösungen auf dieselbe DVD zu brennen. Also pumpte ich eine DVD mit anspruchsvollem Material von DV voll, das ich in zahlreichen Variationen von MN7 bis MN32 zur Recorder-HDD überspielt hatte.

Und siehe da: Bei MN7 zappelte der Stream zwischen 2,5 und 6,9 mbps herum, bei MN9 zwischen 4 und 7 mbps, bei MN15 zwischen 4 und 8 mbps mit einem Mittel um 6 mbps, bei MN21 zwischen 5 und 8,5 mbps und bei MN32 zwischen 6 und 10 mbps.

Hier ein Eindruck von heute (Radrennen) und extra für Euch:



(Ins Bild klicken!)

Man erkennt, dass der Pioneer eine umso größere VBR-Bandbreite ein- und herstellt, je niedriger die Auflösung ist. Damit will er nach unten enorm sparen, nach oben aber trotz allem die Qualität sichern.

Neu:
Ich hatte ja von einem guten Bekannten einen HDD/SD-Camcorder von Panasonic hier zum Test, mit dem ich tüchtig ins Gericht gegangen bin. Entsprechend dem oben Erläuterten bin ich auch hier vorgegangen und habe festgestellt, dass es völlig überflüssig ist, in XP aufzunehmen. (Dieses "Ding" werde ich mir selbst auch noch holen, sobald die Preise weiter purzeln.)

Überzeugt war ich vor allem von den Aufnahmen auf SD, wo der Ton nur in MPEG-Stereo aufgezeichnet wird. Ich bin kein Sound-Fex und sehr zufrieden, wenn der Sound in Stereo und nicht übertriebener Breite aus der Richtung kommt, wo auch das Bild sich darstellt.

Was ich auf und von der DVD bekam, war einfach völlig ausreichend (oder anders: überzeugend gut), wobei ich natürlich Wert auf die Feststellung legen muß, dass auch SmartRender genutzt werden kann. Wird viel geschnibbelt und auch noch weitgreifend Sound (Musik) untergelegt, muß zwar gerendert werden, doch hole ich mir die Einstellungen dann aus dem MPEG, das vom Camcorder angeliefert wurde bzw. lasse ich "Smart Render" aktiviert und biete im Video selbst dazu eine ungeschnittene Stelle als Erstes an, damit das Programm auch begreift.

Sollte es freilich darum gehen, dass man eine Auftragsarbeit erledigen oder "Sendequalität" anstreben muß, kann man ja immer noch - quasi ausnahmsweise - in XP aufnehmen. Wenn der Auftrag nicht gerade von einem Konzern oder einem Verband kommt, wo sich kompanieweise Miesmacher und Besserwisser herumtreiben, würde ich mir auch das sogar sparen oder ihnen vorlügen, das Quellmaterial sei mit "HighEnd"-Equipment in "HD" aufgenommen und dann "angepaßt" worden. (Bislang war immer Bedingung, auf DVD in einer Qualität und Gestaltung zu liefern, die "überall auch wirklich abspielbar" sein sollte!!! - Na? - Klingelt es?)

Zusammenfassung:
Worauf es bei der Video-Herstellung ankommt, das ist eine Auflösung, die beim Betrachten des Videos überzeugt. Dazu gehören keine numerischen Spitzenwerte, sondern vor allem ein guter Encoder, welcher eine hohe VBR-Bandbreite einstellen läßt.
XP ist in jedem Falle übertrieben, vergeudet HDD-/SD- und DVD-Speicherplatz, erhöht den Renderaufwand und auch das Risiko, dass Low End-DVD-Abspieler überfordert werden (Stack-Overflow, Stottern).

Es kann ja mal jemand einen Versuch anstellen und DV-Material mit 8.000 max., 4.000 (VIERtausend) durchschnittlich und 2.500 min. zu MPEG2 rendern. Er/sie wird sich wundern...
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Achte nicht auf die Tage deines Lebens, sondern auf das Leben in deinen Tagen.
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BLOGS: Techno-Anorexie - Fassungslos - Rechenkünstler
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Geändert von consulting (12.08.2007 um 15:24 Uhr). Grund: FS.
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Alt 12.08.2007, 15:49
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Hallo consulting,

ich habe PNs an mich wirklich nicht gesperrt, habe auch schon mal eine solche bekommen - hatte E-Mails an mich gesperrt, jetzt aber auch freigegeben - dies sollte jedoch nichts mit PN zu tun haben - vermute ich mal.

Auf jeden Fall recht herzlichen Dank für Deine Informationen auf meine Frage vom 10.08.2007, 13.48 Uhr. Ich gestehe, ich werde mir Deinen Text wohl mehrmals durchlesen müssen, um vor allem die ersten 2/3 halbwegs zu begreifen - weil, wir sind ja hier im Thread vorwiegend noch Lernende, aber willig.

Aufgezeichnet wird bei unserem Camcorder SDR-S150 ja nur auf SD-/SDHC-Karte.

Also entnehme ich Deinen Ausführungen, dass auch bei diesem Camcorder die Aufnahme mit der Qualitätsstufe SP völlig ausreichend ist.
Habe ich das bis hierher richtig begriffen?

Und gibt es denn nun ganz bestimmte Situationen, Motive usw., wo der XP-Modus genutzt werden sollte, wo er zwingend notwendig ist - welche Situationen könnten dies sein - Aufnahmen bei wenig Licht z.B. - oder kann man ihn schlicht und einfach vergessen?

Und, da wir ja wohl nicht mit DV-Material arbeiten, erkläre uns bitte das Ergebnis Deiner letzten beiden Zeilen, weil, neugierig macht es ja - kommt nach dem Rendern zu MPEG2 etwa das gleiche Ergebnis heraus. Dann wäre doch das Aufnehmen von DV-Material in 8000 max. wohl auch Quatsch - oder?

Siggi
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