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Panasonic-Camcorder Fragen zu Panasonic-Videocams
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Alt 09.10.2007, 17:13
morbidetto morbidetto ist offline
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Standard AW: Panasonic SD1 oder SD5?


Erfahrungsbericht SD 1 Panasonic


Wollte das ja auch schon längst erledigt haben, aber wie das so ist, die Zeit, die Zeit.

Ich hab die SD1 jetzt seit ca. 6 Wochen, und konnte schon mal ein bischen testen und ausprobieren.

Vorneweg sei noch gesagt, dass ich die Videos die ich anfertige -
1. Mitschnitte von Theateraufführungen und
2. Videos die als dramaturgisches Element innerhalb von Theaterinszenierungen eingesetzt werden. (Bestehen z.B. aus Naturaufnahmen, Studioaufnahmen/Blue-oder Greenscreen) -sind.


Für Fall 1 ist es natürlich wichtig, daß man eine Cam hat, die mit den wechselnden Lichtverhältnissen gut klar kommt, die man auf einer künstlerisch ausgeleuchteten Bühne vorfindet.
Es wird ja nicht für den Videomitschnitt eingeleuchtet, sondern für das Auge des Zuschauers, der live und in Farbe genießen darf.

Nach meinem ersten Mitschnitt mit der SD 1 kann ich mir nun auch endlich ein Urteil erlauben, über die Qualität, die unterm Strich herauskommt.


Zum ersten erntet man aus der Profischauspielerliga schon mal einen Lacher, wenn man mit soch einer Cam an der Bühne erscheint, vor allem wenn das gewohnte Bild eine Canon XL1 war, die vorher meistens zum Einsatz kam. Die SD1 sieht dagegen natürlich wie ein Spielzeug aus, und es wird ihr tendenziell die überragende Bildqualität nicht zugetraut.

Aber allen Lachern zum Trotz hat sich das kleine Plastikwunder gut geschlagen und konnte bei der anschließenden Sichtung des Materials auf einem HD-Videoprojektor für diverses Staunen sorgen, weil die Tatsachen für sich sprachen.

Aber genug gelobhudelt, kommen wir mal zu diesen Tatsachen.

Überzeugen konnte die SD1 sowohl bei einer gut ausgeleuchteten Bühne, wie auch bei sehr geringer Lichtstärke. Ein gewisses Bildrauschen ist vorhanden, wenns Licht dunkler ist, und man die Blende weit öffnet, aber es ist absolut tolerierbar (zumindest für Mitschnitte unter Livebedingungen). Überaus schwierig hingegen ist das Handling wenn beispielsweise gezoomt wird, und gleichzeitig eine Blendenanpassung vorgenommen wird. Denn Blende (wie auch alle anderen Manuellen Funktionen) sind ausschließlich über das Menü zu regeln, welches mit dem rechten Daumen per Joystick bedient wird. Da man aber mit dem Zeigefinger den Zoom betätigt, verlangt das bei gleichzeitiger Bedienung schon eine Klavierspielerhand. Hab ich aber nicht, also ist Üben und Gewöhnen angesagt.

Nachdem man das Display geeicht hat, (Die Werkseinstellung ist zu bunt und zu hell) kann man sich auch einigermaßen darauf verlassen, daß das was man sieht auch aufgenommen wird. Muß man ja auch können, denn einen Sucher gibt es ja nicht.
Auch für Bühnenfilmer negativ auffallend, ist die Tatsache, daß die zum Einsatz kommenden SD-Karten eine FAT-Formatierung aufweisen worauf nun mal keine Dateien, die größer sind, als 4 GB sind, geschrieben werden können. Es passiert also, daß die Aufnahme in der besten Qualität nach ca. 43 Minuten von alleine gestoppt wird. Dies wird zuvor angezeigt, indem die Restanzeige von Rot nach Weiß wechselt. Dann sollte man einfach von selber darauf achten, in der nächsten Sprechpause (oder im Black, so es einen gibt) blitzschnell 2x den Aufnahmeknopf zu drücken. Es wird dann in etwa eine Sekunde fehlen, was natürlich sehr ärgerlich sein kann. Die jeweils schlechteren Qualitätseinstellungen habe ich noch nicht ausprobiert, und werde es wohl auch nicht, denn wer will die schon.

Auffallend ist nach einiger Zeit des Aufnahmebetriebes die Wärmeentwicklung der Kamera, wie ja schon öfter angesprochen wurde. Der eingebaute Lüfter springt sofort mit dem Beginn des Aufnahme Standbys an und ist wahrscheinlich derart gedrosselt, daß er das Eigengeräusch in Grenzen hält. Man kann den Luftaustritt zumindest fast nicht spüren, und hören kann man den Lüfter nur, wenn man sein Ohr ganz dicht an die Camera hält. Bei mir war die SD1 jetzt bei den ersten Bühnenmitschnitten etwa 80 Minuten im Dauereinsatz in einem voll besetzten Theater. Soll heißen, es waren zwar keine Tropischen Temperaturen, aber doch recht warm. Ausgeschaltet hat sie sich nicht, und es kam auch zu keine Fehlfunktionen, oder Bildfehlern.
Der Einlaß des Lüfters liegt etwas ungünstig neben dem Joystick für die Menüführung. Benutzt man also die Camera mit der Hand in der Halteschlaufe, muß man sehr darauf achten, dass man den Einlaß nicht mit dem Daumen verdeckt. Der Auslaß liegt anders unsinnig in der Nähe des kleinen Fingers, und dann kann man den auch gleich noch mit im Auge behalten. Bei Aufnahmen mit einem Stativ kann man sich ganz gut arrangieren, aber anfangs viel mir sogar das noch etwas schwer. Man ist es eigentlich nicht gewohnt, daß eine Videokamera gekühlt werden muß. Außerdem geht für diese "Handheizung" ja auch wertvolle Akkulaufzeit verloren, die hier einfach nur in Hitzeentwicklung verschwendet wird.

Das Optische Bildstabilisierungssystem ist wie auch schon oft gesagt wurde, einigermaßen unzureichend für den Normalanwender jedenfalls. Läutet für den geneigten Urlaubsfilmer die "Motivklingel" und er bringt hektisch die Kamera in Anschlag und will losfilmen, wird er wahrscheinlich die ersten Sekunden der Aufnahme vergessen können. Nur mit durch tief Durchatmen ist das Bild jedenfalls nicht zu beruhigen. Man muß (vor allem bei gezoomten Aufnahmen) einen festen Stand haben, und sich und die Kamerahand irgendwo anlehnen. Das OIS wäre in einer Kamera, die ca. doppelt so schwer ist wie die SD1, vielleicht ausreichend. In diesem Leichtgewicht jedenfalls nicht ! Nimmt man ein Stativ zur Hilfe, ist dieses Problem natürlich gegessen.

Schön ist hierbei allerdings die Tatsache, daß man nicht noch den Objektivdeckel abmachen muß, denn der öffnet sich automatisch bei Einschalten der Aufnahmebereitschaft.

Der Optische Zoombereich bis zur 12fachen Vergrößerung läßt sich recht gut in variabler Geschwindigkeit anfahren, und beginnt so wunderschön butterweich, daß man es beinahe gar nicht bemerkt, man darf halt nur nicht gleichzeitig die Blende verstellen wollen, dann wird die Fahrt recht grobmotorisch.
Auffallend fand ich noch, daß die 1. Stufe des Digitalen Zooms (bis zur 30fachen Vergrößerung) noch eine recht gute Qualität aufweist. Als naürlicher Feind des Digizooms, bin ich bin ich hier doch geneigt, vielleicht hin und wieder davon Gebrauch zu machen.

Der Makrobereich des Objektives verspricht keine Wunder, funktioniert aber so "normal", daß es keinen Grund gibt, damit unzufrieden zu sein. Die Funktion "Macrozoom" hat mich zuerst stutzig gemacht, wußte ich doch nicht, was es damit auf sich haben soll. Bis ich kürzlich auf einem Mauerrest einer Burgruine saß, und auf einem entfernten Mauerrest einen Schmetterling aufnehmen wollte. Durch aktivieren der Taste "Macrozoom" bewegte sich der Zoom bis zum Anschlag des optischen Bereiches, während der Autofocus über die gesamte Fahrt hinweg auf das Ziel scharfstellte.
Das Flügeltier (ca. 5 Meter entfernt) war der SD1 also gnadenlos ausgeliefert und ließ sich unwissend seine Seele klauen. An dieser Stelle sei noch gesagt, daß der Autofocus recht fix (also unträge) seinen Dienst versieht. Man kann ihn natürlich mit den üblichen Mitteln aus der Ruhe bringen, Weiße oder Schwarze Flächen, starkes Gegenlicht etc.aber im Großen und Ganzen arbeitet er ziemlich schnell, und neigt nicht zu allzuviel Pumpen, sondern kriegt sich schnell wieder ein.

Man spricht ja eigentlich nicht viel über die Wiedergabemöglichkeiten einer Videokamera, aber bei einer, die auf SD-Karten aufzeichnet, kann man das ruhig mal tun.

Endlich kein Herumgespule mehr wie bei den (von mir zumindest) so gehaßten Kassetten. Man schaltet in den Wiedergabemodus und sieht recht hübsch einen Bildschirm mit Vorschaubildern, die man direkt anspringen kann. Bei Anschluß über ein Fernsehgerät, sieht man die Vorschau natürlich auch auf diesem. Wer hier die Fernbedienung zur Hand nimmt, bekommt ganz schnell das DVDfeeling. Übrigens sollte man mal im Video auf Standbild schalten, und sich über ein absolut festzementiertes Bild freuen. Sogar die blitzschnellen Flugmanöver aufgenommener Libellen sahen hier aus wie Fotographiert.

Da die Kamera ja kein Laufwerk hat, pegelt sich das eingebaute 5.1 Mikrophon wunderbar auf die Umgebung ein, und nicht auf das eigene Betriebsgeräusch.
Der Lüfter ist vielleicht mal zu hören, wenn absolute Stille herscht, ist aber vernachlässigbar. Dafür machen Zoom und Focus überhaupt keine Geräusche. Mit Anschluß der Cam an an einen Surroundverstärker kann man dann auch mal antesten, was solch ein Mikro hergibt. Kann nur sagen; vor mir die schnatternden Enten, und hinter mir die Schritte etwaiger Spaziergänger. Möchte man Profi Surround erstellen, dann greift man freilich zu andern Techniken, aber für´s Wohnzimmer, und vor allem "mal eben so, ohne großen Aufwand" war das schon ganz gut.

Da ich (noch) über keinen Blue Ray-Brenner oder Plasmabildschirm verfüge, wandle ich das AVCHD-Format mit Edius um in HDDV bzw. DV. Mein Pentium Core Duo rechnet hierfür etwa im Verhältnis 1:5. Eine Stunde Aufnahme, wird in ca. 5 Stunden umgewandelt. Das lässt man freilich über Nacht machen. Aber wer AVCHD-Material bearbeiten möchte, muß sich darüber im Klaren sein, daß seine Computerhardware vielleicht nicht ausreicht.
Die Qualität des DV-Materials ist sicher nicht die allerbeste, und sieht bei einer anständigen DV-Camera sicherlich besser aus. Aber das HDDV - Format ist klasse. Importiert nach Premiere CS (welches ich eigentlich bevorzuge) kann man hier sogar den 5.1 Sound noch auf 6 Spuren liegend bearbeiten UND sich am Bild freuen. Allerdings ist bei den Umwandlungen in HD die Datenmenge riesig. 30 Sekunden Video verbrauche ca. 700 MB.
Da wird auch das Terrabyte knapp. Ist aber vielleicht auch noch ne Einstellungssache, die ich mir noch mal näher anschauen sollte.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Mitschreibern dieses tollen Forums bedanken, die ihrerseits mit ihren Erfahrungen und Anregungen für Klarheit sorgten, und so ausschweifend Tips von sich gaben/geben. Ich konnte jedenfalls nach einigem Stöbern ziemlich genau wissen, worauf ich mich einlasse.


Wer sein AVCHD in Superqualität anschauen möchte, aber keinen Plasmabildschirm hat, der hat noch die Möglichkeit die Cam mit einem HDMI auf DVI-Kabel (Ebay ca. 7 Euro) an den Flachbildschirm anzuschließen, oder kopiert mit Hilfe des mitgelieferten HDWriters die ganzen Videos auf die Festplatte und sieht es sicht mit "PowerDVD Ultra" an.

Ein Riesenmanko, wie ich finde ist, daß man geschittenes Material nicht zurück auf die SD-Karte schreiben kann. Die Cam wäre dann ein Player, und den möchte Panasonic wohl extra verkaufen.
Ich denke mal, da arbeitet die Zeit für SD1 Besitzer, und die DVD-Player der Zukunft haben einen Slot für SDHC Karten und können dieses Format lesen.

Als ich die SD1 kaufte, habe ich noch etwas über 800 Euro bezahlt, und mich kurz darüber geärgert, daß sie nun zwischenzeitlich schon für unter 700 zu bekommen war. Das wäre bereits ein Ersatzakku gewesen, für den ich nun noch einmal in etwa 80 Euro ausgeben muß. Ach ja, der Akku hält übrigens ca. 100 Minuten, (je nach Zoomgebrauch) und läd von ganz leer nach ganz voll 2,5 Stunden. Aber im Großen und ganzen bin ich mit der Kamera so zufrieden, daß ich das Geld gerne ausgegeben habe.

Ein paar Jahre bleiben wir auf jeden Fall zusammen, die SD1 und ich.
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Gruß
Morbi
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  #2 (permalink)  
Alt 10.10.2007, 00:36
morbidetto morbidetto ist offline
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Standard AW: SD1 Erfahrungsbericht - Schwerpunkt Theaterbühne, plus allg. Erfahrung


Hallo Cici,

ja, vielen Dank für´s rüberkopieren, wußte nicht mehr so recht wohin damit.

Klar berichte ich gerne weiter, wenn mir was Neues auf-oder einfällt. Auch dem Problem des zurück-auf-die SD-Card-Spielens nehme ich mich noch mal an. Wäre ja ne tolle Möglichkeit seine geschnittenen Videos zu präsentieren. Bleibe da also auf jeden Fall dran.
__________________
Gruß
Morbi
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  #3 (permalink)  
Alt 10.10.2007, 05:06
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Digitaler Digitaler ist offline
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Standard AW: SD1 Erfahrungsbericht - Schwerpunkt Theaterbühne, plus allg. Erfahrung


Zitat:
Auch dem Problem des zurück-auf-die SD-Card-Spielens nehme ich mich noch mal an. Wäre ja ne tolle Möglichkeit seine geschnittenen Videos zu präsentieren.
Einfach aus dem NLE heraus auf eine miniAVCHD brennen und mit Sonys PS3 Blu-ray Player zum HDTV abspielen.
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  #4 (permalink)  
Alt 10.10.2007, 08:05
pewter pewter ist offline
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Standard AW: SD1 Erfahrungsbericht - Schwerpunkt Theaterbühne, plus allg. Erfahrung


vorher halt einfach eine ps3 kaufen, kost ja nix.
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  #5 (permalink)  
Alt 10.10.2007, 08:40
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Digitaler Digitaler ist offline
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Standard AW: SD1 Erfahrungsbericht - Schwerpunkt Theaterbühne, plus allg. Erfahrung


Gibt es ja ab Montag schon für 400€uro..., miniAVCHD wird knackscharf abgespielt...

Klick auf PS3-Blu-ray
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  #6 (permalink)  
Alt 10.10.2007, 08:41
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Standard AW: Panasonic SD1 oder SD5?


Danke für den interessanten Bericht!

Zitat:
Zitat von morbidetto Beitrag anzeigen
Da ich (noch) über keinen Blue Ray-Brenner oder Plasmabildschirm verfüge, wandle ich das AVCHD-Format mit Edius um in HDDV bzw. DV. Mein Pentium Core Duo rechnet hierfür etwa im Verhältnis 1:5. Eine Stunde Aufnahme, wird in ca. 5 Stunden umgewandelt. Das lässt man freilich über Nacht machen. Aber wer AVCHD-Material bearbeiten möchte, muß sich darüber im Klaren sein, daß seine Computerhardware vielleicht nicht ausreicht.
Die enormen Anforderungen an den AVCHD Schnitt sind unverändert das größte Problem mit dem sonst so attraktiven Format. Aber wenn du Edius hast, dann kannst du das Material ja über den AVCHD-Konverter in den sehr guten Canopus HQ codec wandeln, und dieses Material dann schneiden. Die Verluste dabei sind vernachlässigbar, aber du bekommst einfach signifikant bessere Schnittmöglichkeiten.

Und ich würde das Material in jedem Fall auch hochauflösend ausgeben - wäre schade, wenn du es nur in SD Qualität rausrechnest.

Zitat:
Zitat von morbidetto Beitrag anzeigen
Ein Riesenmanko, wie ich finde ist, daß man geschittenes Material nicht zurück auf die SD-Karte schreiben kann. Die Cam wäre dann ein Player, und den möchte Panasonic wohl extra verkaufen.
Das ist eigentlich der falsche Ansatz - Camcorder sind eigentlich keine Abspielgeräte, auch wenn es SD Karten sind wird man sich die nicht auf Dauter mit den fertigen Filmen blockieren wollen. Der richtigere Weg sind geeignete Player, die kosten natürlich ihr Geld, werden aber sicherlich auch noch billiger werden.

Zitat:
Zitat von Cici Beitrag anzeigen
Hast Du eigentlich schon mal Material mit dem HD-Writer geschnitten und dann zurück auf die Karte gespeichert?

Dann muss doch eigentlich jegliches (Panasonic-)AVCHD-Material wieder auf die Karte überspielt werden können, solange man es (evtl. mit Tricks) in den HD-Writer reinkriegt.
.
Also bisher haben sich die Leute beim Versuch, geschnittenes Material auf AVCHD Camcorder irgendwie zurück zu schreiben, eigentlich immer die Zähne ausgebissen. Geringe Erfolge gabs bisher bei den Sony Geräten, aber selbst dort sind enorm lange Exportzeiten notwendig. Für die Panas kenne ich überhaupt keinen derartigen Erfolg.

Nochmals: das ist auch der falsche Weg. Das geschnittene Material einfach auf eine Daten-DVD brennen und in der PS3 abspielen - oder aber halt zu einer Blu Ray Struktur authoren.
__________________
Lieben Gruß,
Wolfgang
****
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  #7 (permalink)  
Alt 10.10.2007, 09:25
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Wieso falscher Weg, falscher Ansatz?
Es hängt doch davon ab ob Geldmittel verfügbar sind oder nicht.
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  #8 (permalink)  
Alt 10.10.2007, 09:56
morbidetto morbidetto ist offline
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Standard AW: SD1 Erfahrungsbericht - Schwerpunkt Theaterbühne, plus allg. Erfahrung


@Wolfang,

vielen Dank für Deine Antwort.

Nicht zurück auf die Karte schreiben zu können, ist ja in etwa vergleichbar mit einer Mini DV Kamera ohne Firewire IN. Bisher habe ich so eine Möglichkeit gehabt fertig geschnittene Filme zu sichern und zu archivieren.
Wäre halt sehr praktisch gewesen, das auch mit dem AVCHD-Format machen zu können, wenn denn die Einweg Karten günstig genug geworden sind. Klar, daß über kurz oder lang ein Player her muß aber eine Playstation werde ich mir jedenfalls nicht kaufen! Aber die Theater, die ich beliefern darf, müssen sich über kurz oder lang damit auseinandersetzen, ob sie für das HD-Material andere Lösungen bevorzugen, als die klassische DVD. So ist halt im Augenblick noch Warten angesagt, was sich auf dem Markt tun wird. Macht aber nichts, wußte ich ja alles vor dem Kauf.

Natürlich rendere ich das Material als HD raus, wollte aber wenigstens sagen, daß es die Möglichkeit gibt.

Vielleicht findet aber ja doch ein User irgendwann einen Weg, den Schnitt so aufzubereiten, daß er zurück auf der Karte, von der Cam gelesen werden kann. Solange werde ich mir experimentierfreudig noch auch noch ein wenig die Zähne daran ausbeißen, und die Kamerafiles, wie Cici sagt, aufbewaren. Die nehmen ja nicht mal Platz weg....
__________________
Gruß
Morbi
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  #9 (permalink)  
Alt 10.10.2007, 10:29
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Digitaler Digitaler ist offline
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Und wie wirst Du den AVCHD-Schnitt jetzt aufbewahren?
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  #10 (permalink)  
Alt 10.10.2007, 12:33
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Mal ne naive Frage:
Ist es nicht möglich, so wie bei herkömmlichen Pal-Projekten, das geschnittene Ergebnis als Datei auf die Festplatte zu rendern? AVCHD ist doch eigentlich nichts anderes als eine MPEG4-Variante. Gibt es keine Software-Player, die einen AVCHD-Clip von der Festplatte abspielen und am PC-Monitor anzeigen können? Eine Festplatte wäre doch sicher das geeignete Medium, um geschnittene AVCHD-Filme zu archivieren.
Normalerweise ist es doch auch kein Problem, Dateien von der Festplatte auf eine SD-Card zu kopieren.
Nach den bisherigen schlechten Erfahrungen bezüglich der Haltbarkeit von selbstgebrannten CD's und DVD's würde ich mein geschnittenes Material weder einer HD-DVD noch einer Blueray-Disk anvertrauen.
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