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Zitat von Jörg2
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...Hier werde ich nicht widersprechen, ich habe ja keinerlei Anhaltspunkt, welche Kameras noch im Sammelsurium vorhanden sind.
So richtig gute können das allerdings nicht sein, zumindest nicht im heutigen (HDTV) Standard.
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Dazu kann ich Folgendes sagen:
Hier sind Sahneteilchen von SONY und PANASONIC verfügbar.
Diese waren von mir zu hochinteressanten Preisen an andere Anwender verdealt worden, die solche "Qualität" unbedingt meinten haben zu müssen. Allerdings kann ich mir die Kameras jederzeit ausleihen, wenn ich meine, sie brauchen zu "müssen".
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Ich bin gerade in einem Riesenprojekt, hier sind unter anderem clips einer TZ10 beinhaltet. (Dafür war mein Preis auch interessant niedrig.)
Ich bin von dieser Qualität ausgesprochen angetan, habe dies an anderer Stelle auch deutlich angesagt, und zum Kauf geraten. (Allerdings mit folgender Einschränkung: ...)
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Das halten wir jetzt mal fest. Näheres später.
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Und das betrifft die Klasse bis 300 Euro.
Schon für 4-500 Euro gibt es aktuell bedeutend bessere Qualität...geschweige denn in der prosumer class.
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CONsumer, PROsumer - was auch immer... - Entscheidend sollte die Zielsetzung sein.
Um eine Aktenkiste über eine gewisse Entfernung zu transportieren, bestellt man ja auch keinen Möbelwagen.
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Und wenn ich die Videoqualität der TZ10 mit meinem Henkelmann vergleiche, mir die Möglichkeiten der beiden in punkto Bedienung anschaue, dann wird das Verbot des Vergleiches unübersehbar bestätigt.
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Genau
DAS ist der Punkt.
Was bietet eine Kamera - und was benötige ich wirklich.
Nur weil etwas rein technisch (an)geboten wird (man will ja auch ständig "Neues" für neue "Modelle" haben), muss es ja nicht auch Bedingung für gute Aufnahmen oder zur Realisierung bestimmter Projekte sein.
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Dieser Satz bestätigt allerdings meine Vermutung; der Autor hat weder die Erfahrung, noch die Hardware um solch Unterschiede zu beurteilen.
Hätte er sie, er würde diese Äußerungen niemals gemacht haben.
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Da liegt der Hase im Pfeffer, der diese Äußerungen (leider) disqualifiziert: Erfahrung liegt -a- als langjähriger Realisator beim Fernsehen einer ARD-Anstalt vor und -b- als Realisator von Features, bei denen auch die Kamera bedient wurde.
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Möge ER also die Kirchen am angestammten Platze lassen, und jeden nach seiner Auffassungen von höher/weiter investieren lassen. ... Das was ihm genügend erscheint, mag für andere nicht mal den Anfang der Betrachtung darstellen...
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Eben. - Ich sprach ja nicht ohne Grund von "Hype" und auch vom "Wahn", die größere Zahl, den höheren Wert als das Erstrebenswerte und Sinnvolle zu halten.
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Damit die TZ 10 nicht an Interesse einbüsst:
ich halte sie wirklich für Gelegenheitsfilmer, ohne Interesse an wertschöpfender Nachbearbeitung, (die aber problemlos möglich ist), und Leute , die mit wenig materiellen Einsatz befriedigende Ergebnisse sehen wollen, für sehr interessant.
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Das ist wieder einer der Kernpunkte.
Wenn man jedoch die Eigenheiten dieses Kameramodells kennt und sich darauf einstellt, kann man durchaus auch sekr anspruchsvolle Projekte damit realisieren.
In der Kunst gilt ja auch nicht die Malerei als die einzige anerkennbare Form der Abbildung oder des Ausdrucks von "bild"lichen Vorstellungen... - es gibt ja auch Rötel, Kohle, Bleistift und anderes, um "Bilder" zu machen.
Für "Video" - und auch für sehr anspruchsvolles und aufwendig gestaltetes - ist keineswegs etwas "Besseres" als eine TZ10 eine notwendige Bedingung.
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Ganz sicher würde ich vom schlechtesten Aufnahmemodus abraten
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Das ist wieder eine Generalbehauptung, die keinen grundsätzlichen Sinn ergibt.
Die TZ10 kann in folgenden Auflösungen aufnehmen:
SH 1280x720
17mbps,
H 1280x720
13mbps,
L 1280x720
9mbps. Überwindet man das Vorurteil, dass nur FullHD mit 1920x1080 die "beste" Qualität ermöglicht, sind mit der TZ10 alle jeweils notwendigen Bildqualitäten zu erreichen. Und das sogar mit nur einem Chip!
Ich erzähle Dir mal etwas aus meinem Nähkästchen:
Vor einiger Zeit hatte ich die Ausschreibung zu einem Image-Film für einen Konzern gewonnen. Bedingung war die Einreichung eines themenverwandten Videos in FullHD. Das haben die hohen Herren von mir auch bekommen.
Letztlich habe ich den Auftrag aber abgelehnt und es den Leuten leicht gemacht, mich auszuscheiden. Denn ich habe "gestanden", meine Aufnahmen nur in 720p mit einer TZ10 gemacht zu haben sowie das Material in LoiLoScope geschnitten und dann nur als FullHD gerendert zu haben. Wie das funktionierte, habe ich sogar mit einem Demo-Video belegt. (Natürlich hatte ich gerade dabei meine Hintergedanken, weil ich mit jemand Bestimmtem ein "Hühnchen rupfen" wollte.)
Es gab einige Verwirrung, weil ja auch die Abteilung zugegen war, die stets wegen der "notwendigen Qualität" einen enormen Investitionshunger gemeldet hatte. Die Leute waren desavouiert bis auf die Knochen. Sie hatten auch keine Ahnung, was mit geringeren Mitteln
inzwischen an "Qualität" alles möglich war. (Deshalb mein Spruch von der "Kirche im Dorf".)
Entscheidend aber:
Vom rein visuellen Eindruck meines Bewerbungsvideos her, das ja noch einmal gezeigt wurde, hatte bis dahin niemand irgendeinen Zweifel daran, dass ich mit entsprechendem FullHD-Equipment - auch beim Schnitt - gearbeitet haben musste.
Niemand!