Es ist nicht die Frage, was wir früher falsch gemacht haben (siehe das Problem des TO mit seinen defekten miniDV-Bändern), sondern, wie wir es richtig machen können.
Nach meinem Ableben ... meine Kinder werden meinen Namen noch wissen, und das Geburtsdatum vielleicht auch noch. Meine Enkel werden sich womöglich gerade noch an den Namen erinnern. Was dann kommt ist gedenkenlose Stille ... - Und was so etwa zwei Minuten nach dem Eintreten meines Todes passiert, wird mich vermutlich wenig kümmern. Ist doch schön, wenn ich den Erben dann neben einer leicht zu kassierenden Lebensversicherung ins Portmonee auch ein wenig Schweiß mit Altlast-Entsorgung unter die Arme treibe - ohne Schweiß kein Preis.

Das hält die Erinnerung frisch - wie Dein Hinweis beweist.
Backups sind besser als Versicherungen: Man bekommt zwar im Schadensfall nicht den Zeitwert (einer gebrauchten Platte) ersetzt, beugt aber dem Verlust hoher - ja: immaterieller, aber bei vielen durchaus auch materieller! - Werte unmittelbar vor. Mit dem traurigen Ereignis des 11. September sind mit einem Schlag viele Daten im Wert von Millionen von Dollars ausgelöscht worden, weil die Unternehmen kein Katstrophenschutz-Backup-Verfahren benutzt haben. Im Privatbereich wäre das etwas überzogen, aber auch hier kann man einer endgültig verloren gegangenen Datei zwischen wenigen Sekunden bishin zu Jahren hinterher heulen... - muss nicht sein, wo es doch fast nichts kostet.
Beste Grüße,
Reiner