AW: Welche Software?
Das ist Geschmackssache. Ich habe viele Schnittprogramme durchprobiert und bin bei Magix gelandet. Ich empfinde es von der Bedienung her logisch.
Neben Magix habe ich noch PowerDirector. Das verwende ich aber ausschließlich, wenn ich Dateien von AVCHD-Camcordern habe. Ich kann mir hin und wieder das eine oder andere Testgerät organisieren, welches mir dann für einige Tage zur Verfügung steht.
AVCHD braucht irrsinnig PC-Leistung und mein Hauptrechner ist zwischen fünf und sechs Jahre alt, also eine für PC-Verhältnisse prähistorisch alte Gurke. Die wird aber demnächst durch einen sehr schnellen Quadcore (i5 oder i7) ersetzt. Mein Laptop hat einen sehr schnellen Dualcore (T9300, 2,5 GHz). Auf dem Laptop ist PowerDirector für die AVCHD-Geschichten drauf. PowerDirector ist genügsam, was die Rechenleistung des PCs angeht. Und selbst ein T9300 ist für die Bearbeitung von AVCHD zu langsam, mit PowerDirector geht es aber so. Es ist nicht schnell, ein flüssiger Arbeitsablauf sieht anders aus, aber zur Not ist es brauchbar.
Ich filme nach wie vor in PAL-SD.
PowerDirector empfinde ich als sehr unlogisch von der Bedienung her. Nervend ist, daß das Programm einige Teile während des Schnittvorgangs erst nachlädt. Während Magic mit AAC-Dateien (*.m4a) nicht kann, kann PowerDirector Audiodateien in diesem Format ohne Umwege importieren. Das sehe ich als großen Vorteil.
So zumindest mal mein Eindruck von zwei Programmen.
Ich habe mir mal Demoversionen von den verschiedenen Schnittprogrammen auf den Herstellerseiten runtergeladen (sofern erhältlich) und probiert. Man hat ja kein Handbuch. Und das Programm, bei dem ich am schnellsten durchgestiegen bin, habe ich dann gekauft. Bei mir war's eben Magix.
Versuch macht bekanntlich kluch. Eine allgemeingültige Empfehlung kann man nicht geben, kein Schnittprogramm ist wirklich schlecht, jedes hat Vor- und Nachteile, man muß mit dem Ding gut klarkommen. Am Ergebnis erkennt man das Schnittprogramm jedenfalls nicht.
Grüße
Replay
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