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Day-for-Night

Day-for-Night – Wikipedia

Day-for-Night

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Day-for-Night („Tag als Nacht“) bezeichnet ein Verfahren der Filmkunst, bei dem aus tagsüber oder bei Dämmerung aufgenommenen Filmszenen durch technische Manipulation (Linsenfilter, nachträgliche Farbkorrektur usw.) die Helligkeit herunter- und meistens auch die Blautöne heraufgeschraubt werden, um dem Betrachter den Eindruck einer Nachtaufnahme zu vermitteln.

Die Filmszenen wirken meistens künstlich, besonders durch noch vorhandene harte Schatten oder sonstige Merkmale einer Tagesaufnahme. Dieses Verfahren wurde häufig bei US-amerikanischen Fernsehserienproduktionen verwendet; man spricht daher auch von „Amerikanischer Nacht“.

Bei einem einfachen DV-Camcorder kann dieses Prinzip allerdings auch sinnvoll sein, da Nachtaufnahmen mit nicht-professionellen digitalen Kameras nicht ohne weiteres möglich sind und somit eine „Day-for-Night“-Aufnahme oft realer wirkt als eine verrauschte Aufnahme im Halbdunkeln.

Werden Nachtaufnahmen tatsächlich nachts gedreht, wird dies „Night-for-Night“ genannt.[1]

[Bearbeiten] Siehe auch

  • Die amerikanische Nacht ist ein oscarprämierter französischer Spielfilm über die Produktion eines Spielfilms. Hier werden u. a. einige Filmtechniken, so auch die Titelgebende, en passant vorgestellt.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.movie-college.de/filmschule/licht/nachtaufnahmen.htm.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Day-for-Night aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.