login
search
 
subnavi
werbung

Das Glossar bei digitalvideoschnitt.de

Fachbegriffe aus der Welt des Videoschnitts kurz erklärt! 

Longitudinal Timecode

Longitudinal Timecode – Wikipedia

Longitudinal Timecode

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Longitudinal (oder Linear) Timecode (LTC), sprich "lit-si", ist eine Timecode-Art, die auf gewissen Magnetbändern (z. B. SVHS) längs des Bandes aufgezeichnet wird. Meist wird dafür eine Audiospur geopfert.

Die Vorteile von LTC sind, dass er, im Gegensatz zu VITC, auch während eines schnellen Bandvorlaufs ausgelesen werden kann und er auch nachträglich aufzeichenbar ist.

Der Nachteil von LTC ist, dass er im Standbild während des langsamen Bandvorlaufs nicht ausgelesen werden kann, was bei VITC möglich ist.

In der Tontechnik spielt LTC eine Schlüsselrolle bei der Synchronisation zwischen mehreren analogen Bandmaschinen oder einer Bandmaschine und Pro Tools/einer DAW. Ein oder mehrere Geräte werden als "Slave" einem "Master" untergeordnet. Sie gehen auf der Zeitleiste möglichst zeitnah den Bewegungen/Aktionen des Masters nach. Nach demselben Prinzip verfährt man auch bei der Synchronisierung von Bandmaschinen, Sequencern, DAWs und Filmprojektoren.

[Bearbeiten] Literatur

  • Hubert Henle: Das Tonstudio-Handbuch. 5.Auflage, GC Carstensen Verlag, München, 2001, ISBN 3-910098-19-3

[Bearbeiten] Weblinks

Einführung in die Grundlagen des SMPTE/EBU-Timecodes

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Longitudinal_Timecode aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.