Stopptrick
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Beim Stopptrick handelt es sich um einen einfachen, bereits um das Jahr 1900 entwickelten Filmtrick. Eine Einstellung wird aufgenommen, dann wird die Kamera gestoppt. Es wird nun irgendetwas im Bild verändert, zum Beispiel ein Gegenstand entfernt. Dann wird die Aufnahme fortgesetzt. Bei der Projektion des Films (beziehungsweise der Wiedergabe der Aufzeichnung) erscheinen die beiden Einstellungen als eine einzige, bei der aber plötzlich ein Gegenstand verschwindet. Man kann also mit Hilfe dieses Tricks Gegenstände oder Personen plötzlich auftauchen oder verschwinden lassen. Dabei muss die Kamera auf einem Stativ fixiert sein, um die Deckungsgleichheit des restlichen Bildes zu gewährleisten.
Die Erfindung des Stopptricks und seine Abwandlung Stop-Motion wird Georges Méliès zugeschrieben.
In der amerikanischen TV-Serie Bezaubernde Jeannie wurde der Trick exzessiv eingesetzt, stets begleitet von einem nachvertonten, sprungfederartigen Geräusch, um Jeannies Zauberei darzustellen.
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