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Umlaufblende

Umlaufblende – Wikipedia

Umlaufblende

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Die Umlaufblende ist ein sich drehendes Appareteelement mit Ausschnitt(en) in Filmprojektoren, die das Bildfenster abdeckt, während der Film transportiert wird. Sie erfüllt die gleiche Funktion wie der Umlaufverschluss einer Filmkamera und zusätzlich die zur Aufhebung des Flimmerns. Es gibt Scheiben-, Kegel- und Trommelblenden.

Die Umlaufblende von Filmprojektoren hat einen, zwei, drei oder mehr Flügel. Sie kann im Verhältnis 1:1 mit dem Filmantrieb gekoppelt sein oder übersetzt laufen. Der Schmalfilmprojektor Paillard-Bolex G 3 (1933) hat eine vierflügelige Umlaufblende und kann zwischen 24 und 12 Bildern in der Sekunde betrieben werden. Bekannte Projektoren mit übersetzt betriebener Einflügel-Umlaufblende sind der Philips-F.-P. 20 und seine Nachfolger, die Filmo-Modelle von Bell & Howell oder die Eumig-P-8-Reihe.

Zur Projektion von Tonfilm deckt man jedes Phasenbild zweimal auf. Damit wird Flimmern vermieden. Schmalfilmprojektoren, die für Bildfrequenzen von 16 oder 18 vorgesehen sind, verfügen über Umlaufblenden mit drei Hellsektoren, einzelne Modelle ermöglichen flimmerfreie Projektion bis 5 Bilder pro Sekunde hinab.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Umlaufblende aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.