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Tutorial "Vor dem Kamerakauf - die Camcorder-Kaufberatung" von Cici

Diese Kaufberatung soll dem zukünftigen Kamerabesitzer den Gang durch den Dschungel der Auswahl vereinfachen.

Tutorial "Camcorder-Kaufberatung"

Bei der Wahl einer Videokamera fragt sich hauptsächlich WOFÜR man die Kamera am meisten braucht und WIEVIEL Geld man investieren will.

GRÖSSE/GEWICHT:

je nachdem entscheidet man sich für eine kleine Kamera (viel unterwegs), oder eine mittelgrosse Kamera (viel zu Hause und ab und zu mal unterwegs). Die ganz grossen und relativ teuren semiprofessionellen Kameras (Canon XL2, SONY DCR-VX2100 etc.) lassen wir hier mal weg... Von der Grösse einer Kamera kann man bei Amateurkameras noch lange nicht auf ihre Bildqualität und ihren Preis schliessen.

MARKE:

Hier hat sich in den letzten Jahren einiges getan, so dass man heute sagen kann: sowohl JVC, als auch Canon, SONY und Panasonic stellen alle zufriedenstellende Kameras her. Keiner der 4 grossen Hersteller ist führend. Vor wenigen Jahren war SONY im Durchschnitt noch führend wegen der damals unschlagbaren Optik der Kameras und der Top-Qualität der Bilder. Heute haben aber die anderen 3 so stark aufgeholt, dass im Durchschnitt wohl Panasonic seit 2004 Jahr knapp die Spitze übernommen hat bei den Amateurkameras. Bei den semiprofessionellen ist seit Jahren Canon führend mit der XL-Reihe (XL1, XL1s, XL2, XL H1). Dafür hat SONY durch das ganze Sortiment hindurch immer gute Bildqualität im Gegensatz zu anderen Herstellern und bietet eine Comsumer HDV-Kamera (zu HDV kommen wir später...) und eine semiprofessionelle HDV-Kamera. Panasonic steht mit seiner grossen Reihe (über 5 Modelle) von kompakten 3CCD Kameras zu einem Superpreis mit exzellenten Leica Objektiven zur Zeit für anspruchsvolle Amateure am vorteilhaftesten da (Stand Herbst 2005) und hat auch schon begonnen Kameras, die auf Speicherkarten aufnehmen für Profis (seit Jahren), Semiprofis (2006) und Amateure (2005) herzustellen. So hat jeder Hersteller seine Topmodelle, die durch keinen anderen Hersteller überboten werden.

FUNKTIONEN:

Hobbyfotografen und "Hobby-Filmemacher" schätzen Kameras, bei denen man die Blende oder/und Verschlusszeit selber bei Bedarf einstellen kann (z.B. absichtlich über-/unterbelichten - oder wenn Kamera falsch misst bei extremen Lichtverhältnissen) - wer aber meistens bei "normalen" Lichtverhältnisse filmt, braucht dafür nicht draufzuzahlen. Eine Gegenlicht-Taste sollten sowieso alle Kameras standartmässig haben - damit vermeidet man schwarze Gesichter, wenn hinter dem Kopf der gefilmten Person eine Lichtquelle / Himmel etc. ist. Für spezielle Ansprüche gibt es Funktionen, die lange nicht alle Kameras haben:- manuelle Tonsteuerung- Zebrastreifen, die vor überbelichteten Flächen warnen- progressives Filmen, also filmen in Vollbildern anstatt wie üblich in Halbbildern- ND-Filter zur farbneutralen Abdunklung des Bildes ohne Veränderung der Iris bzw. Verschlusszeit

Effekte haben prinzipiell alle Videokameras. Zu den häufigsten Effekten, gehören:
- Schwarz/Weiss Filmen
- Negativfilmen
- Bild horizontal oder vertikal verzerren oder in der Mitte spiegeln
- Solarisieren

Schon einfache Schnittprogramme können am PC unzählige solcher mehr oder weniger künstlerische Effekte selber nachträglich hinzufügen. Die Effekte sollen den Kauf keinesfalls beeinträchtigen.

Für Aufnahmen in Dunkelheit bieten die meisten Kameras entweder Filmen mit langen Verschlusszeiten oder Filmen mit unsichtbarem Infrarotlicht oder beides an. Das nennt sich dann je nach Hersteller "Low-Shutter Modus", "Night-Shot", "Night-View" etc. . Vom Aussehen her gibt es beträchtliche Unterschiede - der Zweck ist aber jeweils der selbe.

AUFZEICHNUNGSFORMATE:

DV in Form von MiniDV-Kassetten ist heute der Standard für Hobbyfilmer. DV bietet exzellente (digitale) Bildqualität und beste Voraussetzungen auch für Bearbeitung des Filmmaterials am PC. Video-8-, Hi-8-, Digital-8- oder DVD-Kameras sind für Leute, die das Gefilmte GARANTIERT NIE am PC bearbeiten werden und ein bisschen weniger Geld ausgeben wollen (lohnt sich kaum, finde ich persönlich). Ein kleiner Aussenseiter ist MICROMV (SONY) : die Kassetten sind auch digital, wie MiniDV, nochmals 50% kleiner, also so gross wie die Mikrokassetten von Diktiergeräten (!), die Kameras sind also WINZIG für das sie mit Band arbeiten, Bildqualität ist trotzdem verblüffend gut und eben digital - interessant für Leute, die die Kamera IMMER dabei haben wollen... sie passt in eine Hemdentasche... MicroMV ist aber mittlerweilen praktisch schon wieder ausgestorben - wenn schon kleiner als MiniDV, dann mit Speicherkarten... MEIN TIP: Standartformat , also MiniDV, denn sowohl Digital8, MiniMV als auch Hi-8 werden in kürzester Zeit verschwinden - Kassetten werden seht teuer und rar werden und in 10 Jahren wird man die Kassetten nicht mehr abspielen können, wenn die Kamera "gestorben" ist, weil keine Kamera/Player dieses Formats mehr zu finden sein werden. Alle eben genannten Formate gehören zum aktuellen PAL-Fernsehstandard, der in den nächsten Jahren sehr langsam, aber kontinuierlich dem zukünftigen HDTV-Fernsehstandard weichen wird. PAL wird noch mindestens 10 Jahre Standard bleiben, wenn auch immer mehr verdrängt durch HDTV das in Deutschland heute noch am Anfang steht und von keinem öffentlichen Sender über Kabel angeboten wird.

HDTV-Formate:

Zukunft ist HDTV. Dabei ist die Auflösung gegenüber der heutigen PAL-Auflösung 3 bis 5 mal höher. Normale Fernsehgeräte können dieses Bild nicht wiedergeben, denn seit 50 Jahren stellen normale Fernsehgeräte das TV-Bild in PAL-Auflösung dar, wie es auch von allen üblichen deutschen Fernsehsendern gesendet wird. In diesen Jahren findet aber ein Umbruch statt: HDTV wird über die nächsten Jahre ganz langsam eingeführt. Erste Sender, die über Satellit in HDTV senden gibt es heute schon, aber die Staatssender und Regionalsender werden sich wohl erst langsam und stufenweise die teure Umstellung leisten. Um die Bilder in HDTV-Auflösung geniessen zu können braucht man ein Fernsehgerät, dass die richtige Auflösung hat - will man auch noch HDTV-Bilder empfangen können, dann braucht man sowohl ein Gerät (Plasmaschirm, LCD-Schirm etc.) das "HD-ready" ist (dies ist ein geschütztes und markenunabhängiges Gütesiegel), als auch einen HD-Tuner. Letzterer wird bei eigenen, privaten HD-Videos nicht benötigt:

Wer mit HDTV-Auflösung filmen will, der hat viele Formate zur Verfügung. Für den Amateur bieten sich hauptsächlich 2 Formate an:

HDV und DVCPRO-HD:

HDV ist heute schon für Amateure und Semiprofis eine erschwingliche Möglichkeit, für wenig Geld hochauflösende Videos zu machen, die auf herkömmliche 60 min. MiniDV Kassetten aufgenommen werden. Weil die Datenmenge der hohen Auflösung aber viel höher ist, als die (noch) standardmässige PAL-Auflösung, wird das Material vor dem Aufnehmen durch MPEG2 18-fach komprimiert. Kritiker meinen, das sei zu viel und greifen lieber zu DVCPRO-HD, das seit Jahren von Panasonic in Profi-HD-Kameras eingesetzt wird. DVCPRO-HD bietet beste HD-Qualität, nah an der Schmerzensgrenze der Datenmenge, dafür gerade deshalb qualitativ absolut kinotauglich und zukunftsorientiert. Damit DVCPRO-HD für Amateure und Semiprofis überhaupt erschwinglich ist, nimmt die DVCPRO-HD semiprofessionelle Kamera aber nicht auf professionelle HD-Kassetten auf, sondern auf sogenannte P2-Karten, die wie bei digitalen Fotoapparaten nur als Zwischenspeicher genutzt werden. Dem Filmer ist dann die Archivierung freigestellt (DVD, Blu Ray, MiniDV, Datenkassetten, etc.). Diese Lösung kostet in der Hardware aber immer noch relativ viel (ca. 6000 Euro für die Kamera inkl. eine Karte - ab März 2006).

SECOND HAND KAMERAS:

NIEMALS!!!

auch nicht für semiprofessionelle Kameras!!! - wer weiss, was der Chip alles erleben musste!! ... und die Linse... vielleicht ist sie verschoben... und der Akku.... Im Forum sind genügend Berichte über Kameras, die schon am ersten Tag nicht liefen... Geld zurück? Denkste...

ZOOM:

wichtig für gute Bildqualität beim Heranholen eines Objekts mittles Zoom ist NICHT das "Digitale" Zoom, sondern das "OPTISCHE" Zoom (bei normalen Kameras stehen dafür 2 Zahlen: die kleinere Zahl, wie z.B. 10x, 16x oder 20x ist das optische Zoom, die grössere z.B. 100x, 250x ist das digitale = "wertlose" Zoom). Das digitale Zoom rechnet einfach die Pixel hoch, dabei gleicht das Bild immer mehr einem Mosaik. Wer aber oft in Räumen filmt, braucht nicht Tele (also grosses Zoom), sondern einen breiten Weitwinkelbereich, damit der Raum überhaupt einigermassen ins Bild passt. Ob eine Kamera viel Weitwinkel oder viel Tele bietet steht in den Zahlen der Brennweite bei den "Technischen Daten" zu einer Kamera: die kleinere Zahl sollte möglichst klein sein (breiter Weitwinkel) und die grössere Zahl für gutes Tele sollte möglichst gross sein (starkes Heranholen). Da jedoch die meisten Kameras ein 10-fach Zoom haben, muss man sich entweder für Weitwinkel (kleine Zahl) oder Tele (grosse Zahl) entscheiden, denn bei 10-fach Zoom wird der Weitwinkel verzehnfacht, also kann bei gutem Weitwinkel das Tele logischerweise nicht gross sein.

Ein Beispiel: eine Kamera mit 2,3mm Weitwinkel hat ein Tele von 23mm bei 10-fach Zoom. Eine andere mit GLEICH GROSSEM CHIP hat 3,5-35 (mm) - also weniger Weitwinkel, dafür mehr Tele.

Die Millimeterzahlen, die bei den technischen Daten NICHT im Kleinbildformat (kurz: KB) angegeben werden, müssen für einen Vergleich zwischen zwei Kameras umgerechnet werden. Nur wenn beide Kameras einen exakt gleichgrossen Chip haben, dann sind 3mm gleich 3mm im Weitwinkelbereich. Für die Umrechnung muss man erst einen Faktor ausrechnen, mit dem man anschliessend die Millimeterangaben multipliziert, um auf das KB-Format zu kommen. Für eine Umrechnung kann man sich jederzeit an mich (Cici) im Forum wenden: eine Post im Forum, damit alle die Umrechnung mitverfolgen und lernen können und eine persönliche Nachricht, damit ich auf die Post eingehe.

So kann man vergleichen, ob Kamera A mit 3mm weitwinkliger ist, als Kamera B mit 2,8mm im Weitwinkelbereich, wenn beide verschiedengrosse Chips haben.

Bluetooth, Touchscreen, Firewire, DV-in, ....:

 dafür zahlt man eventuell EXTRA, also sollte man darauf verzichten können, falls man es nicht benötigt: DV-in braucht man, wenn man Filme am PC bearbeitet und sie nachher wieder auf Band zurückaufnehmen will (Alternative: auf DVD/VCD brennen) - oder wenn man von TV o.ä. auf Kamera aufnehmen will. Mit Touchscreen hat die Kamera nicht mehr Funktionen als ohne...

PIXEL:

Bitte achtet bei MiniDV Kameras NICHTauf die Pixelzahl! Das soll Eure Entscheidung zum Kauf als LETZTES beeinflussen, weil Ihr keinen Unterschied von Auge feststellen könnt! (behaupte ich) - geht mal in einen grossen Elektrodiscounter, wo ihr verschiedene Videokameras an Monitoren nebeneinander direkt sehen könnt und schaut, ob ihr Unterschiede findet - höchstens bei den Farben, wenn ihr verschiedene Marken vergleicht! (ist Geschmacksache) -aber ihr seht keinen Unterschied von 100'000 Pixeln mehr oder weniger!!

Physikalisch Fakt ist: bei GLEICH MODERNEN Chips, ist die Kamera mit weniger Pixeln LICHTSTÄRKER, als die Kamera mit mehr Pixeln. Weniger Pixel sind also besser für saubere Bilder bei wenig Licht oder Dämmerung etc. . Darum hat der beste Chip so viele effektive Pixel, wie die PAL-Auflösung gerade braucht, denn bei mehr Pixel wäre die Kamera lichtschwächer und bei weniger wäre das Bild weniger gut aufgelöst. Für digitale Fotos sind mehr Pixel zwar meist besser; beim Kamerakauf sollte man sich aber dann im Klaren sein: je besser aufgelöste Digitalfotos die Videokamera schiesst, desto lichtschwächer ist sie im Videofilmen. Der PAL-Fernseher kann nicht mehr als PAL-Auflösung darstellen.... eine Kamera mit 3 Millionen Pixeln hat also im Videomodus keinen Vorteil einer Kamera mit weniger Pixeln gegenüber. Abgesehen vom Fernsehgerät zeichnet schon die Kassette bei PAL-Kameras sowieso in PAL-Auflösung auf.

1CCD oder 3CCD:

wer das Geld hat, und Spitzenbildqualität braucht, dem rate ich zu einer 3CCD-Kamera - es gibt definitiv Unterschiede zwischen 1CCD (normale Kameras, die alle Farben auf einem Videochip empfangen) und 3CCD (früher nur semiprofessionelle und professionelle Kameras für "sendefähigen" Bilder, mit je einem Chip für rot, grün, blau - heute auch einige Amateurekameras) - aber eben: "sendefähige" Bilder.... braucht ihr das? Wollt ihr an Wettbewerben für Amateurfilmer mitmachen? Oder noch mehr? Dann braucht's schon 3 Chips, ansonsten wohl kaum...

Akku:

Zu jeder Kamera kriegt man beim Kauf einen Akku dazu und eine Möglichkeit zum Aufladen: entweder über die Kamera selbst, oder über eine Dockingstation für die Kamera oder über ein externes Ladegerät. Vorteil beim externen Ladegerät: während des Ladens kann man bereits mit einem zweiten Akku weiterfilmen - das geht bei den anderen Varianten des Aufladens nicht. Verschiedene Akkus haben verschiedenes Gewicht, kosten mehr oder weniger, brauchen mehr oder weniger lang zum Laden und können mehr oder weniger lange benutzt werden - all das könnte wichtig sein, wenn jemand zum Beispiel ein Open-Air-Spektakel von 3 Std. nonstop filmen will mit schnellem Kassettenwechsel, ohne den Akku zu wechseln. Jemand, dem aber jedes zusätzliche Gramm der Kamera zu viel sind, der ist vielleicht mit dem kleinen, leichten Akku der mitgeliefert wird zufrieden, wenn er sowieso immer wieder Drehpausen hat, in denen er aufladen kann.

Mikrofonanschluss:

Für z.B. Konzerte oder Interviews reicht das eingebaute Mikrofon nicht, wenn man ein bisschen Ansprüche an die Tonqualität hat. Das eingebaute Mikrofon nimmt die Geräusche der gesamten Umgebung und auch der Kamerabedienung (Zoom, Bedienung der Knöpfe, ...) und nicht selten des laufenden Videobandes auf - das ist im Urlaub kein Problem, stört aber bei der Konzertaufnahme: dort würde man ein Mikrofon mit Verlängerungskabel an einer idealen Stelle platzieren und die Kamera unabhängig davon auch an einem idealen Platz. Keine störenden Geräusche, die sonst auftreten (Bandlaufgeräusche, Bedienung von Zoom, Atmen des Kameramanns, etc.) sind dann hörbar. Beim Interview sind die Stimmen der beiden sprechenden gleich laut, weil das Mikrofon bei beiden den gleichen Abstand haben kann (z.B. 2 Krawattenmikros).

Eine Nummer grösser sind dann die XLR-Anschlüsse (wie bei der Canon XL2 und anderen semiprofessionellen Kameras). Die XLR-Anschlüsse sind für Leute, die höchste Ansprüche an die Tonqualität haben und Spitzenmikrofone benutzen wollen/müssen, die einen XLR-Stecker haben. Man trifft den Anschluss erst ab den semiprofessionellen Kameras an.

Optionales Zubehör:

Für viele (nicht für alle!!!) Kameras gibt es folgendes Zubehör: Speicherkarten für Fotofunktionen, Regenschutz, Spritzwasser- und Staubschutzgehäuse, Unterwassergehäuse, Weitwinkelkonverter, Telekonverter, Fisheyeobjektive und Matteboxen - für ALLE Kameras gibt es: Stative, Videoleuchten, Filter für bessere Bilder oder kreative Filter für künstlerische Effekte.

Stativ:

Es gibt Stative von kostenlos (z.B. von Sony zum 5er Pack Kassetten im Jahre 2002) bis zu einigen tausend Euros (5000 Euro kostet ein durchschnittliches Profistativ). WO ist der Unterschied? - In der STABILITÄT! - Profistative kann man nicht umrennen und sie laufen "wie geschmiert" beim schwenken etc. (sie sind auch geschmiert: mit sogenannten Fluid-Köpfen, die in einer zähen Flüssigkeit schwimmen) . Das braucht aber ein Amateurfilmer nicht unbedingt, denn Schwenken ist sowieso eine Kunst und sollte vom Amateur tunlichst vermieden werden (siehe Tutorial: "Der perfekte Urlaubsfilm") und ab 40 Euro gibt's im Discounter schon recht stabile Stative. Ein schwereres Stativ ist in der Regel stabiler, muss aber nicht unbedingt mehr kosten, denn auch ganz leichte (Reise-)Stative werden von guten Herstellern zu sehr hohen Preisen verkauft. Jeder muss für sich selber wissen, wie viel Gewicht und Stabilität er vom Stativ wünscht. Schon unter 100 Euro dürften normale Ansprüche erfüllt werden. Die sehr teuren Stative bieten noch ein Stück mehr Stabilität, aber unverhältnismässig wenig mehr im Vergleich zum hohen Preis. Und die unbezahlbaren Profistative stehen wie einbetoniert da, aber welcher Hobbyfilmer lässt schon das Stativ auf einem Schulhof einer Grundschule in der Pause stehen... Man drückt im Discounter einfach mit einer Hand das Stativ kräftig nach unten, währenddem man mit der anderen Hand kräftig an den Beinen rüttelt: es sollte nicht zusammenklappen! - Die Stative sollten eine Angabe in Kilogramm haben, wieviel sie tragen und dies sollte einem Vielfachen des Kameragewichts entsprechen - also nicht ein Fotostativ, das 1 Kilo tragen kann für eine Kamera mit 890 Gramm nehmen! Das ist zu knapp.

Wo kaufen?

Das ist eine Philosophie für sich... Meine Philosophie: Internet oder Discounter. Warum? Ist am günstigsten und Beratung gibt's sowieso kostenlos im Forum - ausserdem: der Fachhändler repariert die Kamera im Schadensfalle auch nicht selber, sondern schickt sie an den Hersteller, was auch das Discounterpersonal tun würde... Warum also mehr bezahlen für gleiches Modell und gleiche Garantiebedingungen? 

TUTORIAL: NEUE VERSION, 8.10.2005, ERSTFASSUNG VERFASST AM 14.7.2004 VON CICI - ZUR EINFÜHRUNG FÜR NEUEINSTEIGER, NACH BESTEM WISSEN UND GEWISSEN...